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[Wiener Zentrum für sozialwissenschaftliche Sicherheitsforschung]

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Wie viel Sicherheit braucht Europa?
29. May 2016
5. Globalisierungsforum Es referieren und diskutieren Othmar Karas (EU-Politiker), Wolfgang Wosolsobe (bis 27. Mai 2016 Generaldirektor des EU-Militärstabs und Generalleutnant des Österreichischen Bundesheeres), Botschafter Martin Sajdik, der Soziologe Reinhard Kreissl (Vienna Centre for Societal Security) sowie die Politikwissenschafterin Daniela Pisoiu (Österreichisches Institut für [...]
The transparency paradox
08. Feb 2016
Building trust, resolving disputes and optimising logistics on conventional and online drugs markets   Background In recent years, marketplaces in the darknet emerged where vendors and customers can exchange illicit drugs and other goods on digital platforms by using hidden internet services. The main thesis of this paper is that in an online environment, different practices for […]
Die Politik vor dem Volk – ratlos.
13. Nov 2015
Bill Clinton und Barack Obama werden mit ihren Wahlkampfslogans in den Almanach politischer Sinnsprüche eingehen: It’s the economy stupid (Clinton) und Yes we can (Obama) verweisen auf zwei Dimensionen des Politischen, die hierzulande – und in Europa allgemein – im öffentlichen politischen Diskurs von den herrschenden Eliten nicht ausreichend aufgenommen werden. Am Mikrokosmos der [...]
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Wie viel Sicherheit braucht Europa?
29. May 2016
5. Globalisierungsforum Es referieren und diskutieren Othmar Karas (EU-Politiker), Wolfgang Wosolsobe (bis 27. Mai 2016 Generaldirektor des EU-Militärstabs und Generalleutnant des Österreichischen Bundesheeres), Botschafter Martin Sajdik, der Soziologe Reinhard Kreissl (Vienna Centre for Societal Security) sowie die Politikwissenschafterin Daniela Pisoiu (Österreichisches Institut für [...]

5. Globalisierungsforum

Es referieren und diskutieren Othmar Karas (EU-Politiker), Wolfgang Wosolsobe (bis 27. Mai 2016 Generaldirektor des EU-Militärstabs und Generalleutnant des Österreichischen Bundesheeres), Botschafter Martin Sajdik, der Soziologe Reinhard Kreissl (Vienna Centre for Societal Security) sowie die Politikwissenschafterin Daniela Pisoiu (Österreichisches Institut für internationale Politik). Moderation: Dr. Werner Fasslabend (Präsident des Austria Institutes für Europa- und Sicherheitspolitik).

Zeit: 13. Juni 2016 16:00

Ort: Haus der Europäischen Union

Link: www.donau-uni.ac.at/globalisierungsforum

The transparency paradox
08. Feb 2016
Building trust, resolving disputes and optimising logistics on conventional and online drugs markets   Background In recent years, marketplaces in the darknet emerged where vendors and customers can exchange illicit drugs and other goods on digital platforms by using hidden internet services. The main thesis of this paper is that in an online environment, different practices for […]

Building trust, resolving disputes and optimising logistics on conventional and online drugs markets

 

Background

In recent years, marketplaces in the darknet emerged where vendors and customers can exchange illicit drugs and other goods on digital platforms by using hidden internet services. The main thesis of this paper is that in an online environment, different practices for building trust and reputation emerge that stabilise market processes.

 

Methods

Qualitative and quantitative data from a recent German project on conventional (offline) small-scale drug dealing as well as qualitative case studies on four online vendors operating on Agora market are used to explore alternative practices for building trust and reputation. They also explore the use of violence and logistics established on cryptomarkets in comparison to traditional dealing. To analyse the data we applied qualitative content analyses.

 

Results

For conventional commercial illicit drug dealing on various kinds of markets, trust between buyer and seller is a crucial issue, often emphasized by restricting deals to well-known persons. While this typically includes face-to-face contact, the opposite is true with online drug trading. It is characteristic of cryptomarkets that the parties involved in a transaction know neither the personal identity nor the physical location of one another. This is realised by using aliases, anonymising software, and cryptocurrencies for payments. Violence typically only plays a role in traditional drug dealing, but mostly, if at all, just as a latent threat for potential rule-breakers. Processing a transaction anonymously includes escrow services for the buyers, which makes trading more reliable, although they cannot completely prevent scamming. Furthermore, online drug marketplaces usually offer a customer feedback system that allows customers to rate vendors and review products. A positive vendor feedback helps building reputation and trust in such an online environment. With regard to logistics, most conventional small-scale dealers restrict their acts of selling to private surroundings to avoid encounters with law enforcement. In cryptomarkets, the purchased drugs are delivered by traditional postal services, sometimes to false addresses or to someone else’s name to conceal the identity and address of the buyer.

 

Conclusion

On virtual drug markets practices of building trust, conflict resolution and logistics is constantly evolving. They offer improved security solutions on the one hand while on the other hand scamming and fraud seem to be widely used on both online and conventional drug markets.

 

Reference

Tzanetakis, M., Kamphausen, G., Werse, B. & von Laufenberg, R.: The transparency paradox. Building trust, resolving disputes and optimising logistics on conventional and online drugs markets, International Journal of Drug Policy, Special Issue ‘Drug Cryptomarkets’, DOI:  http://dx.doi.org/10.1016/j.drugpo.2015.12.010

Die Politik vor dem Volk – ratlos.
13. Nov 2015
Bill Clinton und Barack Obama werden mit ihren Wahlkampfslogans in den Almanach politischer Sinnsprüche eingehen: It’s the economy stupid (Clinton) und Yes we can (Obama) verweisen auf zwei Dimensionen des Politischen, die hierzulande – und in Europa allgemein – im öffentlichen politischen Diskurs von den herrschenden Eliten nicht ausreichend aufgenommen werden. Am Mikrokosmos der [...]

Bill Clinton und Barack Obama werden mit ihren Wahlkampfslogans in den Almanach politischer Sinnsprüche eingehen: It’s the economy stupid (Clinton) und Yes we can (Obama) verweisen auf zwei Dimensionen des Politischen, die hierzulande – und in Europa allgemein – im öffentlichen politischen Diskurs von den herrschenden Eliten nicht ausreichend aufgenommen werden.

Am Mikrokosmos der jüngsten österreichischen Wahlen lässt sich dieses Problem gut studieren. Über die wirtschaftlichen Verhältnisse wurde wenig diskutiert. Der seit Jahren mal mehr, mal weniger offen tobende Klassenkampf von oben war kein Thema in den Scharmützeln der großen Parteien. Sinkende Reallöhne, Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen, massive Umverteilung von Reichtum – außer ein paar Splittergruppierungen sprach niemand davon. Die schleichenden ökonomischen Entwicklungen zeitigen Folgen bei den Bürgern, aber sie sind schwer zu begreifen und in populärer Form dingfest zu machen. Ökonomische Fragen wurden bestenfalls als Verteilungsfragen zwischen Staat und Bürgern diskutiert – die Jungen gegen die Alten, die Arbeitslosen gegen die Beschäftigten. Wer sie offen jenseits dieser Scheinkontroversen anspricht verfällt dem Verdikt des Linksradikalen – eine Art selbstklebendes Stigma im politischen Diskurs hierzulande.

Auf der anderen Seite und parallel dazu das weit verbreitete Gefühl für dumm verkauft oder nicht anerkannt zu werden. Fehlende Anerkennung schärft das Bewusstsein für Benachteiligungen. Diese Lücke machen sich die national-populistischen politischen Kräfte zu nutze. Fehlende Anerkennung findet ihren Niederschlag in Bewegungen wie Pegida oder dem Aufschwung der FPÖ in Österreich. Sie bedienen die Psychologie eines Neidkomplexes nach unten. Das imaginierte „Wir“, mit dem diese Bewegungen und Parteien operieren, gewinnt seine Kontur im Kontrast zu „den Anderen“, zu denen, die scheinbar und ungerechtfertigt mehr Aufmerksamkeit, mehr Zuwendung, mehr Anerkennung erhalten.

In historischer Perspektive zeichnet sich hier eine Konfliktform ab, die in der politischen Kultur nicht vorgesehen ist. Die bürgerlichen Revolutionen haben politische Teilhabekonflikte angezettelt. Sie haben uns das allgemeine Wahlrecht gebracht. Die sozialen Kämpfe der Arbeiterbewegung waren um Verteilungskonflikte herum organisiert und erkämpften einen wohlfahrtsstaatlich gezähmten Kapitalismus. Bei den sogenannten Neuen Sozialen Bewegungen standen Repräsentationskonflikte im Vordergrund. Hier ging es um das knappe Gut öffentliche Aufmerksamkeit, das zwischen einer heterogenen Ansammlung von Lebensstilgruppierungen, von Veganern und Lesben bis zu Behinderten, Tierschützern und Frauen neu verteilt werden sollte. Die Grünen waren die politische Manifestation der Repräsentationskonflikte, die Sozialdemokratie marschierte für gerechte Verteilung und die frühen bürgerlichen Parteien für die politische Teilhabe. Die neuen Rechtspopulisten scheinen sich zur politischen Formation der Austragung von Anerkennungskonflikten zu entwickeln. Sie vermitteln das Gefühl der Wertschätzung durch die Ausgrenzung jener, die eine solche Wertschätzung nicht verdienen sollen. Den Anhängern der Rechtspopulisten geht es nicht um politische Teilhabe, nicht um ökonomische Vorteile oder Anerkennung ihres spezifischen Lebensstils. Sie wünschen sich anerkannt und ernst genommen zu werden.

Was das bedeutet, haben die traditionellen politischen Parteien nicht verstanden und so erhalten jene Kräfte Zulauf, die das Gefühl der Anerkennung durch Ausgrenzung vermitteln. Wie die aktuelle Diskussion über Flüchtlinge zeigt, gelingt es ihnen, die politische Energie der Missachteten umzulenken auf eine Gruppe, die in ihrem Leid und ihrer Not plötzlich jene Anerkennung bekommt, die sie selbst so schmerzlich vermissen. Auch wenn es „uns“ weit besser geht, als jenen, die hierher flüchten. Sie bekommen etwas, was vielen hierzulande abgeht: Anerkennung als Menschen, deren Schicksal man ernst nehmen muss.

Reinhard Kreissl

Zaun als Crowd Management: Experte mit Kritik
13. Nov 2015
Kriminalsoziologe Kreissl: Vorhandenes Wissen offenbar nicht nachgefragt vom BMI.      Wien (APA) – Die Frage, wie große Menschenströme in sehr kurzer Zeit zu bewältigen sind, beschäftigen jeden Veranstalter von Großevents weltweit. Crowd Management heißt das Schlagwort dazu, Expertise dazu wäre in Hülle und Fülle vorhanden. Doch nach Ansicht des Kriminalsoziologen Reinhard [...]
Kriminalsoziologe Kreissl: Vorhandenes Wissen offenbar nicht nachgefragt vom BMI.
 
   Wien (APA) – Die Frage, wie große Menschenströme in sehr kurzer Zeit zu bewältigen sind, beschäftigen jeden Veranstalter von Großevents weltweit. Crowd Management heißt das Schlagwort dazu, Expertise dazu wäre in Hülle und Fülle vorhanden. Doch nach Ansicht des Kriminalsoziologen Reinhard Kreissl wurde dieses Wissen “offensichtlich nicht nachgefragt vom BMI”.
 
   “Ihnen fällt beim Thema Crowd Management nur das Wort Zaun ein”, sagte Kreissl, CEO des Vienna Centers for Societal Security (VICESSE), am Freitag im Gespräch mit der APA. Der Experte wies darauf hin, dass entsprechendes Wissen in Hülle und Fülle vorhanden wäre, auch in Österreich. So gäbe es etwa beim Sicherheitsforschungs-Programm KIRAS, angesiedelt im Verkehrs- und Infrastrukturministerium, entsprechende Forschungsprojekte. Nur national wurden im Rahmen von KIRAS in den Jahren 2008 bis 2013 sieben solcher Projekte in dem Bereich ins Leben gerufen – von der Analyse von Bewegungsströmen mit verschiedenen Methoden bis hin zur luftgestützten Sicherheitsplanung von Großveranstaltungen und zum ebenso luftgestützten Beobachtungs- und Analysesystem für Krisensituationen mit videobasierter Verhaltensanalyse. Und auf europäischer Ebene gäbe es laut dem Kriminalsoziologen noch deutlich mehr solcher Projekte.
 
   Weltweit eine der größten Herausforderungen ist die Bewältigung der Besucherströme jedes Jahr bei der muslimischen Pilgerfahrt in Mekka, der Hadsch. Dabei geht es um mehrere Millionen Menschen zur selben Zeit bei baulich alles andere als perfekten Voraussetzungen, wie erst heuer wieder schmerzlich bei einer Massenpanik mit mehr als 2.000 Toten bei der rituellen Teufelssteinigung in Mina zu beobachten war. Obwohl es sich derzeit wohl nicht gerade um das beste Beispiel für reibungsloses Crowd Management handelt, haben die saudi-arabischen Hüter der heiligen Pilgerstätten ihre diesbezüglichen Konzepte über Jahrzehnte hinweg weiterentwickelt und den massiv wachsenden Pilgerströmen immer wieder angepasst.
 
   Dieses vorhandene Wissen dürfte die politisch Verantwortlichen in Österreich im Umgang mit den Flüchtlingen an der Grenze Kreissl zufolge nicht interessieren: “Der Rückgriff auf vorhandenes Wissen findet nicht statt”, konstatierte der Wissenschafter. Stattdessen gehe man nach dem Motto vor: “Was könnt ma denn machen?” Es gehe um die “Blindheit, Unempfindlichkeit, Unfähigkeit – man kann es nennen, wie man will -“, vorhandenes Wissen außerhalb eines engen Korsetts zu nutzen. “Ich verwette meinen A…. darauf, dass ein bestimmtes privates Sicherheitsunternehmen am Ende wieder einen Auftrag kriegt”, vermutete er aufgrund seiner Meinung nach gängiger Vorgehensweisen im Innenressort.
 
   Es gehe nicht um die Sache, meinte Kreissl. “Wenn ich einen Garten anlegen will, setze ich mich auch nicht in den Rasen. Ich kaufe ein Buch, google im Internet, frage jemanden, wie geht das. Und dieser Prozess findet hier nicht statt.” Die einfache Frage würde lauten: “Was gibt’s denn schon?”
Your experience with the police
10. Nov 2015
We’re currently conducting research on citizens’ experiences with the police and the emerging role of social media in the project INSPEC2T.  The aim of this research is to explore the philosophy and strategy of Community Policing (CP) across Europe with citizens’ participation being a crucial part in the success. Take a few minutes to take part in our […]

We’re currently conducting research on citizens’ experiences with the police and the emerging role of social media in the project INSPEC2T.  The aim of this research is to explore the philosophy and strategy of Community Policing (CP) across Europe with citizens’ participation being a crucial part in the success.

Take a few minutes to take part in our survey on Community Policing >

Der Alltag der (Un)Sicherheit
08. Nov 2015
Ethnographisch-kulturwissenschaftliche Perspektiven auf die Sicherheitsgesellschaft Interdisziplinäre Tagung am Institut für Volkskunde Kulturanthropologie der Universität Graz 6.–7. November 2015, Graz   Bereits gegen Ende der 1970er Jahre wies Michel Foucault auf die Formierung der „Sicherheitsgesellschaft“ hin: Hellsichtig verwies er darauf, wie die historischen [...]

Ethnographisch-kulturwissenschaftliche Perspektiven auf die Sicherheitsgesellschaft

Interdisziplinäre Tagung am Institut für Volkskunde Kulturanthropologie der Universität Graz

6.–7. November 2015, Graz

 

Bereits gegen Ende der 1970er Jahre wies Michel Foucault auf die Formierung der „Sicherheitsgesellschaft“ hin: Hellsichtig verwies er darauf, wie die historischen Regierungsweisen des Gesetzes und der Disziplin durch die Versprechen von Sicherheit und Freiheit fortgeschrieben, flexibilisierte Mechanismen der Kontrolle und Angsterzeugung alle Bereiche alltäglicher Milieus durchdringen würden.

Foucault beschrieb diese Machttechniken der Sicherheit als historische Effekte des wirtschaftlichen Liberalismus, beobachtete sie jedoch auch in staatlichen Reaktionen auf den Terrorismus. Inzwischen ist „Sicherheit“ aus unterschiedlichen interdisziplinären Blickwinkeln zum Leitbegriff etwa der Gouvernementalitäts- und Securitization-Forschung oder der Anthropologie der Sicherheit geworden. Zugleich bestimmen Begriffe und Konzepte im Themenfeld der „Sicherheit“ spätestens seit 9/11 auch öffentliche Wahrnehmungen und Diskurse etwa zu Kriminalität, Religion oder Migration.

Die Tagung zielt darauf ab, Forschende aus Europäischer Ethnologie/ Kulturanthropologie/ Volkskunde und verwandten Fächern zusammenzubringen, die sich aus einer spezifischen theoretischen und/oder methodologischen Perspektive dem Thema Sicherheit widmen.

 

Wessen Sicherheit? Perspektiven im Alltag der (Un)Sicherheit 

Im Alltag treffen Ängste, Interessen und Erfahrungsweisen subjektiver und institutioneller Sicherheit aufeinander, hier werden sie mit ihren Widersprüchen und wechselnden Perspektiven verhandelt. Expertinnen und Experten aus Gesellschaftswissenschaft und Kulturanthropologie, angewandter Sicherheitsforschung und kommunaler Praxis diskutieren zu aktuellen Fragen.

Roundtable-Diskussion mit Reinhard Kreissl/VICESSE, Nils Zurawski/Universität Hamburg, Wolfgang Benedek/Universität Graz, Forschungsplattform „Menschenrechte, Demokratie, Diversität und Gender“.

Moderation: Alexandra Schwell

CEPOL Annual Conference
06. Oct 2015
CEPOL Annual European Police Research and Science Conference on  Evidence-based policing: new perspectives of cooperation between practice, education and police science. 5-8 October 2015 Edíficio Polícia Judiciária, Rua Gomes Freire, 174, Lisboa Reinhard Kreissl is hosting a panel on “Transnational organised crime: Research, practice and roadmaps” and presenting a paper on [...]

CEPOL Annual European Police Research and Science Conference on 

Evidence-based policing: new perspectives of cooperation between practice, education and police science.

5-8 October 2015

Edíficio Polícia Judiciária, Rua Gomes Freire, 174, Lisboa

Reinhard Kreissl is hosting a panel on “Transnational organised crime: Research, practice and roadmaps” and presenting a paper on “Terrorism, mass surveillance and civil rights”.

See the full conference programme here >

ESSRO – EUROPEAN SOCIETAL SECURITY RESEARCH ORGANISATION
11. Sep 2015
Freiburg/Wien, September 2015 (DRAFT)   The ESSRO Manifesto ESSRO represents European institutions active in research and active promotion of societal security. ESSRO members include research institutes from the domain of Social Sciences and Humanities, and civil society organisations dedicated to security research. ESSRO aspires to combine inquiry and advocacy, and become the first [...]

Freiburg/Wien, September 2015

(DRAFT)

 

The ESSRO Manifesto

ESSRO represents European institutions active in research and active promotion of societal security. ESSRO members include research institutes from the domain of Social Sciences and Humanities, and civil society organisations dedicated to security research. ESSRO aspires to combine inquiry and advocacy, and become the first European inclusive platform to advance and broaden scholarly and public policy debates on security in continuous dialogue with fundamental rights, civil liberties and ethics. Those debates will be pursued at various forums, such as academic conferences, public hearings, expert working groups, and parliamentary committees.

 

The Challenge 

Currently there is a well-established mismatch between the abundance of security measures and instruments, and the relative lack in knowledge about threats and insecurities. This has, unfortunately, often resulted in security policies, which are not fit for purpose, or in security policies with more undesirable effects than intended ones. What is more, security cannot and should not be reduced to actionist and symbolic responses to isolated threats, and, similarly, security measures should entail more than high-tech fixes, or additional legislation. The bulk of funded research oriented to security policy has so far often failed to grasp the dynamics of societal controversies about intertwined issues such as security, freedom of expression, or privacy.

ESSRO’s activities will seek, therefore, to contribute to a rigorous evidence-informed base for security policy, and ensure that security research responds to citizens’ needs and concerns, becomes sensitive to the implementation realities, and does not have negative impacts on society.

 

Our Vision and Mission

The goal of ESSRO is to promote a comprehensive and integrative understanding of security, including social, cultural, technological, legal, political and economic dimensions. ESSRO works on the premise that security is not a single, static state (to be achieved and preserved), but an evolving social and cultural set of values. The question, how to realize this value necessitates continuous negotiation and consensus building among all affected societal stakeholders. Central to this understanding of security is the notion, that security is interdependent upon other social conditions and processes, and should foster the European inclusive and democratic culture.

ESSRO embraces a concept of security as a dynamic state of resilience in society, based on global, national and regional social justice, ethical principles, fundamental human rights, and civil liberties. It aims to bring together an array of approaches and insights from an SSH perspective that critically analyse and reflect on current developments, arrangements and practices in the realm of societal security. ESSRO will engage in developing and implementing more effective, legitimate and accountable policies.

 

Scope of Activities

ESSRO is designed as the central European hub of competence dedicated to setting standards for good practices in the field of security research, collecting and integrating ideas and approaches from across Europe and beyond. It provides expert policy advice to interested third parties on all issues related to societal security and it supports the exchange among its members to develop and strengthen the idea of societal security in academic and policy contexts.

  • - Workshops and conferences are organized.
  • - New activities and formats that have proven successful, like Master Classes, are adopted and deployed for ESSROs work.
  • - A quarterly newsletter for its members is planned. The main objective of this newsletter is to discuss new trends and developments in security policy, technology and research from SSH perspectives, bringing together experts from academia and security practice.
  • - Further activities are envisioned in the short term, e.g. publishing a journal, elaboration a manifesto for ESSRO bringing together interests of various research strings in SSH (like critical security studies, surveillance studies, science and technology studies etc.).

 

In all of these activities, ESSRO focuses on close cooperation and networking with partners such as universities and national and European institutions, but also STEM disciplines and existing initiatives and research projects.

 

Status and Membership

ESSRO is a charitable entity registered under Belgian law. Membership is open to research institutes in the fields of SSH and law, and to NGOs dedicated to security research. The governing body of ESSRO is the steering committee. The members of this committee are elected by the general assembly to be held annually. ESSRO will set up an office in Brussels managed by a secretary general, employed by the organisation. The annual membership fee is set at € 1.000. ESSRO solicits financial contributions from other sources, such as national funding organisations and national ministries. Financial reporting will be part of the annual activity report prepared by the Secretary general.

 

Contact

Stefan Kaufmann: stefan.kaufmann@soziologie.uni-freiburg.de
Reinhard Kreissl: reinhard.kreissl@vicesse.eu

Think young people aren’t interested in politics? You’ll be surprised
10. Jul 2015
Young people across Europe are not politically disengaged as is commonly assumed, a research study has found. - Project IRISS (Increasing Resilience in Surveillance Societies) in the news. In fact, most of them vote and fully support democracy, even if they think things could be improved and politics should become more about the common good […]

Young people across Europe are not politically disengaged as is commonly assumed, a research study has found.

- Project IRISS (Increasing Resilience in Surveillance Societies) in the news.

In fact, most of them vote and fully support democracy, even if they think things could be improved and politics should become more about the common good and less about corporate and elite interest.

That’s the take-home message from the EU-funded study MYPLACE, whose findings across 14 European countries including Croatia, Denmark, Germany, Russia and the UK revealed that 42 % of young people, defined as 16 to 25 years old, are interested in politics, and 70 % of those who are eligible voted in their last national election.

European youth see voting as the most effective form of political action. Only 8 % consider it pointless. They believe that politics ought to be the pursuit of the public or collective good, but they do think that it has strayed from this ideal.

‘Despite the very real challenges politicians and political parties face in gaining public support and trust across Europe, our data show that in relation to youth at least, the door is half-open not half-closed.’

Professor Hilary Pilkington from the University of Manchester, UK

However, close to 70 % of young people are cynical about politics and think politicians are corrupt and that the rich have too much influence in politics, the study found.

‘Beneath the lack of trust lies an almost universally negative evaluation of politicians and political parties,’ said Professor Hilary Pilkington from the University of Manchester, UK, who coordinated the project. 

‘The loss of trust in politics and politicians is strongly linked to the perception of politics as having strayed from the pursuit of the public or collective good into a realm of self-promotion or pursuit of material self-interest.’

This means that young people do not reject politics per se, just this distorted view of it, she said. The vast majority still supports multi-party democracy with free opposition, they just think it could work better.

Despite this, there is a huge diversity across Europe in young people’s attitudes to democracy and politics. For example, young people in Denmark and Germany were most strongly pro-democracy while young people in post-socialist countries of Europe – especially Russia, Latvia and Slovakia – were most critical or least supportive of key institutions of liberal democracy. Cynicism towards politics and politicians was highest in the Mediterranean countries, such as Greece, Spain and Portugal.

‘Denmark and Germany come out high consistently across a range of measures so, for example, it could be said fairly confidently that this pro-democracy stance is correlated with higher levels of trust in political institutions,’ said Prof. Pilkington. ‘In relation to post-socialist states, it could be said that general approval for democratic systems is accompanied by strong dissatisfaction with how democracy works at the moment in post-socialist European societies.’

Direct democracy

Despite the cynicism, young people continue to dream of a better collective future. They would like to see more direct forms of democracy, a better economy so people can earn a living, and improved and more honest communication between politicians and people.

‘It was striking that many respondents expressed more general aspirations to live in a more considerate, tolerant and solidaristic society,’ said Prof. Pilkington. ‘Despite the very real challenges politicians and political parties face in gaining public support and trust across Europe, our data show that in relation to youth at least, the door is half-open, not half-closed.’

Perhaps a much bigger threat to democracy comes from ever-growing digital surveillance, which is increasingly permeating all spheres of individual and social life, according to another EU-funded research project IRISS. The project aims to understand the impact of surveillance on people’s lives in order to find out if it is having an effect on democracy.

‘The technological infrastructure of surveillance societies can be used to manipulate and control citizens, shaping their mindset,’ said Dr Reinhard Kreissl from the Vienna Centre for Societal Security, Austria, who coordinated the IRISS project. ‘This can have detrimental effects on the democratic process, since citizens can easily be manipulated, if not blackmailed, based on their internet activity for example.

‘We are sleepwalking into a society of digital supervision, social sorting and soft control,’ said Dr Kreissl. He added that this turns citizens into machine-readable, leaking data-containers that can be remote controlled. For example, he said, internet providers tailor the content we see, such as adverts based on our search history, and as such attempt to remote control what, when and how we see things on the internet.

Technology is not all bad, of course, and it can help make life more convenient. But we end up trading privacy for convenience, giving up personal data to private and public bodies.

Surprisingly, most people are aware of the issue and have developed their own reactions and responses to it.

‘Citizens are aware of the new economy of data, where the user becomes the product,’ Dr Kreissl said. They adapt to this situation and also develop smart reactions, sometimes even exploiting the surveillance technology for their own means, for example, tracking friends, kids, and spouses using social media.

But clearly, for democracy to keep flourishing in Europe politicians and society have some clear tasks ahead of them: cleaning up politics’ bad image and reining in potential abuses of the new digital era we live in.

 

Societal Security as a European project
08. Jul 2015
Paper by Reinhard Kreissl The impact of European projects can be assessed when looking at the process of implementation of policies designed to produce a politically defined output.The security work programme under FP7 provides a good example to analyse the dynamics of such a process. The overall objective of this programme was twofold: improve the […]

Paper by Reinhard Kreissl

The impact of European projects can be assessed when looking at the process of implementation of policies designed to produce a politically defined output.
The security work programme under FP7 provides a good example to analyse the dynamics of such a process. The overall objective of this programme was twofold: improve the competitiveness of the European security industry and increase the security of European citizens. The program resided with DG ENTR and spent almost 1.5 bn. € over a six year period. How the money was allocated, for which topics it was spent, who was involved in deciding about the allocation of funds, the type of security “products” to be developed – all this can be reconstructed from a performative perspective, i.e. by looking at specific sites, where these issues are negotiated and decided. Taking such a perspective allows for a data rich empirical analysis while at the same time the shortcomings of the policy approach chosen in this field can be demonstrated and critically examined against the background of a theory of democratic governance. 

22nd International Conference of Europeanists:
CONTRADICTIONS: ENVISIONING EUROPEAN FUTURES

Paris, France • July 8-10, 2015
Organized by the Council for European Studies
to be held at Sciences Po, Paris

Cascading effects in crises: categorisation and analysis of triggers
21. May 2015
The analysis of cascading effects in crisis situations can enhance crisis managers’ understanding of how crises unfold and what prominent triggers of cascading effects are. By identifying and categorising triggers of cascading effects, a greater understanding of critical points in crisis situations can be reached, which can contribute to strengthening practices of crisis management, [...]

The analysis of cascading effects in crisis situations can enhance crisis managers’ understanding of how crises unfold and what prominent triggers of cascading effects are. By identifying and categorising triggers of cascading effects, a greater understanding of critical points in crisis situations can be reached, which can contribute to strengthening practices of crisis management, including preparedness and response. Accordingly, this paper provides an insight into triggers of cascading effects, gained through the analysis of six case studies of crises that took place between 1999 and 2014. The analysis produced six categories of triggers, which are discussed here: the disruption of pre-existing relations of information, organisation, and supply, disturbance relations, pre-disaster conditions, and the malfunctioning of legal and regulatory relations. Authors argue that the categorisation of triggers aids anticipating cascading effects, along with predicting risks and planning for potential bottlenecks in crisis management.

Presentation by Kim Hagen, Meropi Tzanetakis, and Haley Watson at the 12th International Conference on Information Systems for Crisis Response and Management.

Further information >

9th Annual conference of the International Society for the Study of Drug Policy
21. May 2015
Meropi Tzanetakis (VICESSE) will give a presentation on “Better understanding of differences and similarities between online and offline drug distribution”.  The conference will be hosted by the Institute for Social Drug research (ISD) which is part of the Department of Criminal Law and Criminology of the Faculty of Law, Ghent University. The ISSDP Conference is a unique [...]

Meropi Tzanetakis (VICESSE) will give a presentation on “Better understanding of differences and similarities between online and offline drug distribution”

The conference will be hosted by the Institute for Social Drug research (ISD) which is part of the Department of Criminal Law and Criminology of the Faculty of Law, Ghent University. The ISSDP Conference is a unique occasion to present your latest findings to an intellectually engaged, diverse and dedicated scholarly community, and to immerse yourself in the state of the art across the full spectrum of drug policy research, with the participation of leading international scholars. Besides the plenary sessions, the 2015 ISSDP conference will offer space for panel discussions, poster sessions, post-conference workshops, etc.

Gent (Belgium) – 20 – 22 May 2015

Further details >

Earthtalks 2015 “Talking clean and acting dirty”
13. May 2015
Panel on “Climate Justice and divestment” with Dr. Robert Bullard (Sociologist, Texas Southern University), Leonore Gewessler (CEO FOE Austria), Dr. Reinhard Kreissl (CEO VICESSE), Dr. Andreas Novy (CEO Green Academy and WU Vienna). Moderation: Georg Günsberg (blogger and consultant) Date: 28. May 2015Time: 13:00Location: Wiener Hofburg See full programme >

Panel on “Climate Justice and divestment”

with Dr. Robert Bullard (Sociologist, Texas Southern University), Leonore Gewessler (CEO FOE Austria), Dr. Reinhard Kreissl (CEO VICESSE), Dr. Andreas Novy (CEO Green Academy and WU Vienna). Moderation: Georg Günsberg (blogger and consultant)

Date: 28. May 2015
Time: 13:00
Location: Wiener Hofburg

See full programme >

“Von Korpsgeist und Königspolizei”
12. May 2015
Polizei und ihre Gewalt“Seien Sie vernünftig. Haben Sie Angst vor dieser Wiener Polizei!”, schreibt Menschenrechtsanwalt Georg Bürstmayr Mitte März auf seinem Blog. Es ist eine Anleitung, wie man am besten mit der Wiener Polizei umgehen soll – nämlich gar nicht. Ob bei antifaschistischen Demonstrationen, beim Ausgehen oder nach willkürlichen Perlustrierungen auf der Straße: [...]

Polizei und ihre Gewalt

“Seien Sie vernünftig. Haben Sie Angst vor dieser Wiener Polizei!”, schreibt Menschenrechtsanwalt Georg Bürstmayr Mitte März auf seinem Blog. Es ist eine Anleitung, wie man am besten mit der Wiener Polizei umgehen soll – nämlich gar nicht. Ob bei antifaschistischen Demonstrationen, beim Ausgehen oder nach willkürlichen Perlustrierungen auf der Straße: Vorwürfe gegen die Polizei scheinen immer mehr zu werden, mit Konsequenzen haben PolizistInnen in der Regel nicht zu rechnen. Doch warum werden immer mehr Menschen schikaniert, inwiefern ist das der Struktur der Polizei geschuldet? Was hat der Korpsgeist damit zu tun, und was ist eigentlich die Königspolizei?

Die jus.gras lädt zur PODIUMSDISKUSSION:
Mittwoch 13. Mai, 19:15 Uhr
SEM 10, Juridicum Wien


Am Podium:

  • Angelika Adensamer (rechtsinfokollektiv)
  • Reinhard Kreissl (Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie)
Vom Nutzen und Nachteil polizeilicher Übergriffe
05. May 2015
- Reinhard Kreissl, VICESSE Der Skandal, so schreibt Karl Kraus, beginnt immer erst dann, wenn die Polizei ihm ein Ende bereitet. Ähnlich verhält es sich mit den in jüngster Zeit verstärkt diskutierten robusten polizeilichen Amtshandlungen. Sie sind dank der ubiquitären Überwachung durch Videokameras und der Verbreitung der neuen sozialen Medien wie Youtube und Facebook öffentlich […]

- Reinhard Kreissl, VICESSE

Der Skandal, so schreibt Karl Kraus, beginnt immer erst dann, wenn die Polizei ihm ein Ende bereitet. Ähnlich verhält es sich mit den in jüngster Zeit verstärkt diskutierten robusten polizeilichen Amtshandlungen. Sie sind dank der ubiquitären Überwachung durch Videokameras und der Verbreitung der neuen sozialen Medien wie Youtube und Facebook öffentlich sichtbar. Ein Mobiltelefon mit Videokamera vor Ort genügt und schon gilt „The whole world’s watching!“ Darauf ist die Polizei nicht vorbereitet. Bisher hatte sie die Herrschaft über die Wirklichkeit. Identische Aussagen von mehreren Polizeibeamten konnten jede Anschuldigung von Beamtshandelten schon im Ermittlungsverfahren niederbügeln. Das Problem ist bekannt.

Was hat sich geändert? Ist die Polizei brutaler geworden? Sind es die sprichwörtlichen schwarzen Schafe, die da zuschlagen? Ist das polizeiliche Gegenüber, wie der Bürger im Amtsdeutsch heißt, rabiater geworden und daher der massive Einsatz von Körperkraft von Amts wegen, gerechtfertigt?

Ich denke Karl Kraus hatte Recht. Eine bisher geübte Praxis ist plötzlich publik geworden und damit gerät auch die Polizei unter Begründungsdruck. Der Einsatz von Gewalt gehört zum polizeilichen Alltag. Manchmal ist er überschießend, manchmal Mittel der Wahl, oft Ausdruck von Hilflosigkeit und mangelndem Können. Und es gilt auch hier: kein Schaden ohne Nutzen. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass sich allumfassende Videoüberwachung auch gegen diejenigen wendet, die sie immer gefordert haben. Wenn die Zivilgesellschaft dran bleibt, wenn die jetzt in schöner Regelmäßigkeit dokumentierten Gewalteinsätze der Polizei durch die Öffentlichkeit zum Thema gemacht werden, dann muss es eine Reaktion geben. Vielleicht kommt das Innenministerium ja mit dem Vorschlag, das Filmen von polizeilichen Amtshandlungen zu verbieten – zutrauen könnte man das den dortigen Juristen.

Vielleicht aber stärkt diese unerwartete großflächige Veröffentlichung auch jenen Kräften innerhalb der Polizei den Rücken, die sich für eine moderne, bürgernahe, menschenrechtskonforme Sicherheitsarbeit einsetzen. Diese Kräfte gibt es und man sollte bei aller Kritik an polizeilichem Gewalteinsatz nicht vergessen, dass auch die Polizei kein monolithischer Block rechtslastiger Schlägertypen ist. Die Gründe für polizeiliches Fehlverhalten sind bekannt, sie sind erforscht und liegen auf dem Tisch – mangelnde Ausbildung, Überforderung, Cop Culture, männerbündlerisches Selbstmissverständnis, mangelnde Fehlerkultur. Die Liste ließe sich verlängern.

Die eigentliche Aufgabe besteht jetzt darin, die Polizei an die öffentliche Kandare zu nehmen und den nach wie vor – gerade hierzulande – herrschenden Korpsgeist aufzubrechen. Öffentliche Kritik an polizeilicher Gewalt ist notwendig, doch sollte man darauf achten, dass sie an den richtigen Stellen ansetzt. Eine Pauschalverurteilung der Polizei als Prügelbande fördert eher den problematischen inneren Zusammenhalt, statt jene zu unterstützen, die für eine Polizei als den gesellschaftlichen Frieden sichernde Menschenrechtsorganisation eintreten. Das Sichtbarwerden der Gewalttätigkeit bei Polizeieinsätzen ist eine Chance, die sich die Zivilgesellschaft nicht entgehen lassen sollte.

New FORTRESS reports available
02. Mar 2015
The FORTRESS consortium are pleased to announce that two new reports are publicly available on its website following the submission of draft copies to the EC: Gap analysis model that will identify discrepancies (“gaps”) between pathogenic factors (vulnerabilities) and factors of resilience and vulnerability reduction, taking into account systemic, organisational and human factors as [...]

The FORTRESS consortium are pleased to announce that two new reports are publicly available on its website following the submission of draft copies to the EC:

  • Gap analysis model that will identify discrepancies (“gaps”) between pathogenic factors (vulnerabilities) and factors of resilience and vulnerability reduction, taking into account systemic, organisational and human factors as found in Tasks 2.1 to 2.3, and reported in Deliverable 2.1.
  • Map of stakeholder inter-relationships and ecosystems and their impact on cascading effects in crises. The report follows on from Deliverable 3.2 and is based on an analysis of nine case studies concerning the web of relations and dependencies between and among actors and systems.

For further information and to view a copy of the reports, please visit our project website.

20. Feb 2015
SOURCE Survey to investigate societal security in Europe This survey aims to understand the European citizens’ perceptions of security.  The survey asks questions like: Do you feel secure in your country? Do you feel secure or rather insecure when you see a police officer? Are you concerned about the collection of your personal data? About your […]

SOURCE Survey to investigate societal security in Europe

This survey aims to understand the European citizens’ perceptions of security. 

The survey asks questions like: Do you feel secure in your country? Do you feel secure or rather insecure when you see a police officer? Are you concerned about the collection of your personal data? About your privacy? About the future development of the financial crisis in Europe?  What is most important to you: order in the nation, fighting rising prices, the protection of freedom of speech, a stable economy, the fight against crime?

This survey is part of broader activities in the course the SOURCE-project (http://www.societalsecurity.net/) to investigate societal security in Europe. 

Completing the questionnaire should not take more than 10 minutes of your time. The questionnaire is currently available in seven languages (English, German, French, Spanish, Dutch, Swedish and Norwegian).

The information you provide as part of this interview will be used as part of the EU FP7 funded research Project SOURCE. Confidentiality and anonymity will be maintained. If you have any questions about the project SOURCE or our data protection measures, do not hesitate to contact us: office@vicesse.eu.

GO TO SURVEY >

Schutz vor Terror – Menschenrecht inklusive
20. Feb 2015
Im Rahmen der Podiumsdiskussion der Diplomatischen Akademie Wien und NEOS LAB treffen sich zum Thema: Manfred Nowak Karl-Heinz Grundböck Verena Fabris Klaus Priechenfried Dudu Kücükgöl Reinhard Kreissl   Anmeldung erbeten > Diplomatische Akademie Wien11. März 2015 18:30Favoritenstraße 15a, 1040 Wien

Im Rahmen der Podiumsdiskussion der Diplomatischen Akademie Wien und NEOS LAB treffen sich zum Thema:

  • Manfred Nowak
  • Karl-Heinz Grundböck
  • Verena Fabris
  • Klaus Priechenfried
  • Dudu Kücükgöl
  • Reinhard Kreissl

 

Anmeldung erbeten >

Diplomatische Akademie Wien
11. März 2015 18:30
Favoritenstraße 15a, 1040 Wien

Was machen wir mit dem „Starken Mann“?
20. Feb 2015
Reinhard Kreissl wird im Rahmen der 10. Armutskonferenz im Panel über “Autoritarismus, Menschenfeindlichkeit und Sündenböcke” sprechen.  10. Armutskonferenz Auf der 10. Armutskonferenz richten wir unseren Blick zurück und nach vorne. Wie haben sich Themen der Armutsbekämpfung in den letzten 20 Jahren verändert, welche aktuellen Entwicklungen sind zu beobachten, welche [...]

Reinhard Kreissl wird im Rahmen der 10. Armutskonferenz im Panel über “Autoritarismus, Menschenfeindlichkeit und Sündenböcke” sprechen. 

10. Armutskonferenz

Auf der 10. Armutskonferenz richten wir unseren Blick zurück und nach vorne. Wie haben sich Themen der Armutsbekämpfung in den letzten 20 Jahren verändert, welche aktuellen Entwicklungen sind zu beobachten, welche Herausforderungen stehen an, welche Lösungsansätze haben sich bewährt, wo brauchen wir Neues?

24.-25. Februar 2015
Bildungszentrum St. Virgil, Salzburg

Zum Programm >

Die Versprechungen des Rechts
04. Feb 2015
Reinhard Kreissl und Lars Ostermeier (VICESSE) organisieren mit Tobias Singelnstein (FU Berlin), Andrea Kretschmann (Universität Bielefeld) und Jens Puschke (Universität Freiburg) Tracks zu den Themen “Wandel des Rechts im Zeichen der Sicherheit” und „Recht in der Krise? Wirtschaftskriminalität als besonderer Gegenstand strafrechtlicher Sozialkontrolle” im Rahmen des [...]

Reinhard Kreissl und Lars Ostermeier (VICESSE) organisieren mit Tobias Singelnstein (FU Berlin), Andrea Kretschmann (Universität Bielefeld) und Jens Puschke (Universität Freiburg) Tracks zu den Themen “Wandel des Rechts im Zeichen der Sicherheit” und „Recht in der Krise? Wirtschaftskriminalität als besonderer Gegenstand strafrechtlicher Sozialkontrolle” im Rahmen des dritten Kongress der Rechtssoziologie-Vereinigungen, 9.-11. September 2015, Humboldt-Universität zu Berlin:

DIE VERSPRECHUNGEN DES RECHTS

Recht soll soziale Beziehungen regeln, Handlungen anleiten und Erwartungssicherheit schaffen. Es soll Gerechtigkeit, Frieden und Wohlstand herstellen. Die Hoffnung scheint groß, ökonomische, politische und soziale Krisen globalen Ausmaßes mit Hilfe des Rechts in Regelungsprobleme zu transformieren und damit zu bewältigen. Doch diese Hoffnung mündet auch in Enttäuschung: Erkennbar sind die Grenzen des Strafrechts bei der Herstellung des inneren Friedens; der verwaltungsrechtlich organisierte Sozialstaat sieht sich wachsender Ungleichheit gegenüber; nach Systembrüchen stellt sich der formalistische Rechtsstaat statt der erhofften Gerechtigkeit ein; die soziale und wirtschaftliche Entwicklung bleibt trotz Rechtsreformen aus; statt der immer perfekteren Integration Europas durch Recht häufen sich die Probleme; das internationale Recht scheint vielfach machtlos bei der Bewältigung von Konflikten und Verteilungskämpfen.

Sind die Erwartungen zu groß, die an das Recht gestellt werden? Sind Rechtsordnungen und -institutionen nicht zu träge und rigide, und steht manchmal das Recht notwendigen Entwicklungen nicht im Wege? Werden gesellschaftliche Konflikte nicht viel zu oft dem Recht überantwortet, statt sie politisch und auf der Grundlage gesellschaftlicher Diskussionen zu bearbeiten und zu entscheiden? Oder werden die Versprechungen des Rechts durchaus auch eingelöst, wenn Sozialreformen umgesetzt, Institutionen verändert, Generationen- und Geschlechterbeziehungen umgestaltet werden?

Interdisziplinäre Forschungen zu Recht befassen sich seit langem mit den Erwartungen, die an das Recht gerichtet werden, und mit den Versprechungen, die das Recht macht. Die rechtssoziologische Wirkungsforschung untersucht die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten, diese Versprechungen zu erfüllen. Die empirische Sozialforschung und anthropologische Studien erforschen, was sich die Menschen vom Recht erhoffen. Juristische, ökonomische und politikwissenschaftliche Analysen haben die institutionellen Strukturen und Akteure zum Gegenstand, die das Recht und die ihm entgegengebrachten Erwartungen repräsentieren.

Die dritte Konferenz der deutschsprachigen rechtssoziologischen Vereinigungen widmet sich den Versprechungen des Rechts. Wissenschaftler/innen aus allen Disziplinen sind eingeladen, ihre theoretischen Perspektiven und empirischen Forschungsergebnisse zum Konferenzthema vorzutragen und zur Diskussion zu stellen. Dabei geht es nicht darum, „falsche“ Versprechungen des Rechts zu entlarven. Der Fokus liegt vielmehr auf der Funktion der Versprechungen des Rechts für die Entstehung, Veränderung und Wirkung des Rechts.

Die Konferenz ist in 14 thematischen Stränge (Tracks) gegliedert.

Grundsätzlich kann jedes Thema mit interdisziplinärem Rechtsbezug innerhalb eines thematisch passenden Tracks oder im Track “General Papers” eingereicht werden. Beiträge, die inhaltlich Bezug auf das Konferenzthema nehmen, haben bei gleicher Qualität bessere Chancen, berücksichtigt zu werden. Vorschläge für Vorträge oder ganze Panels/Sessions (mit bis zu vier Vorträgen) können ab sofort und bis zum 31.03.2015 ausschließlich online über ein Konferenzverwaltungssystem eingereicht werden.

Mehr Informationen zur Konferenz finden Sie hier. Kontakt: berlin2015@easychair.org

FORTRESS report on Crisis case studies of cascading and/or cross-border disasters
02. Dec 2014
A new FORTRESS report on ‘Crisis case studies of cascading and/or cross-border disasters’ is now available! In this report TRI, VICESSE, UCL, RCAB identified cascading effects and their triggers by analysing nine crisis situations (which occurred between 1999 and 2014).  It discusses common causes of cascading effects with the aim of providing insight to and […]

A new FORTRESS report on ‘Crisis case studies of cascading and/or cross-border disasters’ is now available! In this report TRI, VICESSE, UCL, RCAB identified cascading effects and their triggers by analysing nine crisis situations (which occurred between 1999 and 2014).  It discusses common causes of cascading effects with the aim of providing insight to and a better understanding of the complexity of cascading crisis situations.

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FORTRESS Deliverable 3.1 >

Surveillance in Europe
15. Oct 2014
Wright, David, and Reinhard Kreissl (eds.) Surveillance in Europe, Routledge 2015. Surveillance in Europe, co-edited by David Wright of Trilateral Research & Consulting (UK) and Reinhard Kreissl of the Vienna Centre for Societal Security (Austria), is an accessible, definitive and comprehensive overview of the rapidly growing multi-disciplinary field of surveillance studies in Europe. [...]

Wright, David, and Reinhard Kreissl (eds.) Surveillance in Europe, Routledge 2015.

Surveillance in Europe, co-edited by David Wright of Trilateral Research & Consulting (UK) and Reinhard Kreissl of the Vienna Centre for Societal Security (Austria), is an accessible, definitive and comprehensive overview of the rapidly growing multi-disciplinary field of surveillance studies in Europe. Written by experts in the field, including leading scholars, the Companion’s clear and up-to-date style will appeal to a wide range of scholars and students in the social sciences, arts and humanities. This book makes the case for greater resilience in European society in the face of the growing pervasiveness of surveillance. It examines surveillance in Europe from several different perspectives, including:

  • the consequences and impacts for Europe of the Snowden revelations
  • the co-evolution of surveillance technologies and practices
  • the surveillance industry in Europe
  • the instrumentality of surveillance for preventing and detecting crime and terrorism
  • social and economic costs
  • impacts of surveillance on civil liberties
  • resilience in Europe’s surveillance society
  • findings and recommendations regarding surveillance in Europe.

 

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Surveillance in Europe’s interdisciplinary approach and accessible content makes it an ideal companion to academics, policy-makers and civil society organisations alike, as well as appealing to top level undergraduates and postgraduates. Contributors to the book include : Anthony Amicelle (Université de Montréal), Kirstie Ball (Open University), Johann Čas (Institute of Technology Assessment, OeAW-ITA, Austria), Paul De Hert (Vrije Universiteit Brussel), Michael Friedwald (Fraunhofer Institute for Systems and Innovation Research), Gemma Galdon Clavell (Eticas Research & Consulting/Universitat de Barcelona), Antonella Galetta (Vrije Universiteit Brussel), Kerstin Goos (Fraunhofer Institute for Systems and Innovation Research), Leeroy Groves (University of Sheffield), Dara Hallinan (Fraunhofer Institute for Systems and Innovation Research), Richard Jones (University of Edinburgh), Reinhard Kreissl (Institute for the Sociology of Law and Criminology Austria), Marija Krlic (University of Sheffield), Charles Leleux (University of Stirling), Clive Norris (University of Sheffield), Charles Raab (University of Edinburgh), Rowena Rodrigues (Trilateral Research & Consulting), Stefan Strauss (Institute of Technology Assessment, OeAW-ITA, Austria), Ivan Szekely (Eotvos Karoly Policy Institute, Hungary), C. William R. Webster (University of Stirling) and David Wright (Trilateral Research & Consulting).

Video: FORTRESS Kickoff Meeting
14. Oct 2014
FORTRESS held its kick-off meeting in Berlin, Germany on 27-28 May, 2014. The meeting was attended by all partners as well as a representative from the European Commission. The aim of the project is to identify and understand cascading effects of a crisis by using evidence-based information from a range of previous crisis situations. Cascading effects in crisis […]

FORTRESS held its kick-off meeting in Berlin, Germany on 27-28 May, 2014. The meeting was attended by all partners as well as a representative from the European Commission. The aim of the project is to identify and understand cascading effects of a crisis by using evidence-based information from a range of previous crisis situations. Cascading effects in crisis situations are frequently caused by the interrelatedness and interdependency of systems and infrastructure; crises not simply affect one system or a part thereof, but cause a chain of effects. These effects spread disruptions in complex ways that makes them difficult to comprehend and deal with.

See a short introduction by the partners >

New EU-funded security project to investigate future research priorities for protecting Europe’s land transport sector
01. Oct 2014
Vienna – What are the threats facing Europe’s land transport sector such as terrorism, theft, cyber-attacks or vandalism – and how to assess them? More crucially, how to develop the capabilities and situational awareness needed to guard against these in the future, while ensuring transport efficiency and facilitation? The newly-begun EU-funded project known as CARONTE […]

Vienna – What are the threats facing Europe’s land transport sector such as terrorism, theft, cyber-attacks or vandalism – and how to assess them? More crucially, how to develop the capabilities and situational awareness needed to guard against these in the future, while ensuring transport efficiency and facilitation?

The newly-begun EU-funded project known as CARONTE (“Creating an Agenda for Research ON Transportation sEcurity”) is now exploring these issues.

“Policymakers need guidance for such questions in order to shape the EU’s Security Research agenda in this critical sector but respecting the importance of efficient and easy flows of passengers and freight for European growth and cohesion,” said Joachim Kochsiek, transport researcher at Fraunhofer, Germany’s leading applied research institute and CARONTE’s coordinator.

“We’re now working to a tight timetable, but the composition of our research group is a strong one, and we’re confident the project will come up with useful guidelines for policymakers and especially end-users who need the capabilities that tailored R&D can produce,” he said, adding that the group’s first internal workshop is already planned for late October in Vienna.

Officially launched in Brussels on 22 September, CARONTE brings together researchers from universities, national technical institutes and specialised networks – all involved in land transport issues. Its research consortium consists of 11 members* from eight EU countries, and will rely on a high-level advisory board of public and private transport operators for guidance. CARONTE’s primary goal is to produce an agenda of recommended transport security research priorities for EU policymakers. IRKS Research has the job to look into ethical, legal and other societal issues invoked by CARONTE’s recommendation.

An 18-month project that ends in March 2015, CARONTE is funded from the EU’s previous 2007-2013 general research budget known as the Seventh Framework Programme, which has now been replaced by today’s “Horizon 2020” (2014-2020) research programme.

The project has a total EU research budget of EUR 1.25 Mio.

For additional information, please contact Lars Ostermeier (lars.ostermeier@irks.research.eu).

 

Or get in touch with CARONTE’s coordinator Joachim Kochsiek at:

Fraunhofer-Institute for Material Flow and Logistics
Joseph-von-Fraunhofer-Strasse 2-4
44227 Dortmund, Germany
joachim.kochsiek@iml.fraunhofer.de

 

 

* Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. (Germany); AIT Austrian Institute of Technology GmbH (Austria); VICESSE (Austria); Loughborough University (United Kingdom); SecEUR sprl (Belgium); Fundacion Tecnalia Research & Innovation (Spain); Szechenyi Istvan University (Hungary); Institut Français des Sciences et Technologies des Transports, de l’Aménagement et des Réseaux (France); Instituto Tecnologico del Embalaje, Transporte y Logistica (Spain); The University of Security Management (Slovakia); Eurnex E.V. (Germany)

SOURCE report on Methodology workshop
30. Jul 2014
A new SOURCE report on Methodology workshop and review of available empirical sources is now available! This report has the function to deal with the main question of how to assess societal security by reviewing available empirical knowledge on perceptions of security in society. Download SOURCE Deliverable 3.1 >

A new SOURCE report on Methodology workshop and review of available empirical sources is now available! This report has the function to deal with the main question of how to assess societal security by reviewing available empirical knowledge on perceptions of security in society.

Download SOURCE Deliverable 3.1 >

CORDIS places spotlight on FORTRESS Project
30. Jul 2014
Crisis situations such as an EU-wide black-out, or cross-border flooding in the Netherlands and Germany, say, can have devastating repercussions. Those involved in crisis prevention describe the unforeseen chain of events that can occur after such events as cascade effects. Being able to anticipate such cascade effects – and put in place effective emergency measures – […]

Crisis situations such as an EU-wide black-out, or cross-border flooding in the Netherlands and Germany, say, can have devastating repercussions. Those involved in crisis prevention describe the unforeseen chain of events that can occur after such events as cascade effects. Being able to anticipate such cascade effects – and put in place effective emergency measures – can help avoid catastrophe and save lives. This is why the three-year EU-funded FORTRESS (Foresight Tools for Responding to cascading effects in a crisis) project was launched in April 2014; in order to identify and better understand their cause.

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FORTRESS website >

IRISS D5 hits the headlines
25. Jul 2014
The deliverable documents the nature of citizen rights with respect to the surveillance data held about them by different public and private bodies. IRISS WP5 deployed action research to test how easy or difficult it is for citizens to assert their rights in the four countries. The results of four (country) case studies are compared and contrasted to understand the […]

The deliverable documents the nature of citizen rights with respect to the surveillance data held about them by different public and private bodies. IRISS WP5 deployed action research to test how easy or difficult it is for citizens to assert their rights in the four countries. The results of four (country) case studies are compared and contrasted to understand the extent to which democratic principles of accountability and transparency are enhanced or diminished when citizens actively try to exercise their rights. Finally, it offers recommendations as to how citizens’ rights can be strengthened on the basis of the best practice uncovered by the research.

The release was covered widely in the European media:

IRISS Press Release: European responses to the Snowden revelations
11. Jul 2014
IRISS project discusses European responses to the Snowden revelations A European research consortium has prepared a discussion paper on European responses to the revelations that have been emerging from the documents leaked by Edward Snowden, the contractor to the US National Security Agency (NSA). The discussion paper reviews the institutional responses to the Snowden revelations, […]

IRISS project discusses European responses to the Snowden revelations

A European research consortium has prepared a discussion paper on European responses to the revelations that have been emerging from the documents leaked by Edward Snowden, the contractor to the US National Security Agency (NSA).

The discussion paper reviews the institutional responses to the Snowden revelations, the judicial and legal consequences, the societal, economic, media responses as well as the positive impacts of the revelations.

It draws various conclusions related to the failure of oversight, the privacy-security trade-off paradigm, the breakdown of open democracy, resilience in a surveillance society and protecting privacy in a surveillance society.

The discussion paper is available for download on the IRISS consortium’s website. IRISS is the acronym for Increasing Resilience in a Surveillance Society, which comprises 16 partners from nine EU countries. The project, which began in February 2012, analyses the spread of surveillance systems and technologies in public and private sectors from the perspective of their impact on the fabric of a democratic society. The project aims to explore options for increasing social, economic and institutional resilience and strengthening democratic processes and public discourse about appropriate reactions towards threats against open democratic societies. The EU provided the three-year IRISS project with a grant of €2.6 million.

The discussion paper identifies several positive impacts of the Snowden revelations. They have helped immeasurably to raise society’s awareness of the pervasiveness of surveillance. The revelations have placed surveillance high on the political agenda. The issue of accountability is now being discussed. Until the revelations began, it appeared that there was minimal or no accountability of the NSA and the Government Communications Headquarters (GCHQ), the UK counterpart to the NSA, to their elected officials. Some of the companies subject to surveillance intrusions have increased their security to make it more difficult for governments to surveil their networks. The NSA revelations seem to have had a salutary effect on the public’s paying more attention to their privacy. A Harris poll released 13 November 2013 showed that four out of five people have changed the privacy settings of their social media accounts, and most have made changes in the previous six months.

The discussion paper refers to the bane of the privacy-security trade-off paradigm. When politicians such as President Obama say that they welcome a discussion of the trade-offs between security and civil liberties, the public should be on guard. In striking a balance between collective security and individual privacy, the latter almost always loses out. However, the authors note that many experts and academics have discredited the trade-off paradigm. It is possible to have both privacy and security, without reducing one or the other. A better paradigm is to create what could be called a “balanced risk awareness. This requires the socially responsible management of risks, i.e., to identify risks to privacy and security, either separately or together, and, preferably in consultation with stakeholders, to identify ways of overcoming those risks with no or minimal negative impacts on privacy and/or security.  The discussion examines these issues and more and can be found here.

The IRISS consortium is led by the Institute for the Sociology of Law and Criminology (IRKS, Austria). The other partners include Trilateral Research & Consulting (UK), the University of Stirling (UK), the University of Edinburgh (UK), the Eotvos Karoly Policy Institute (Hungary), the Institute of Technology Assessment (Austria), the University of Sheffield (UK), the University of Hamburg (Germany), Vrije University of Brussel (Belgium), Open University (UK), Universitat Autònoma de Barcelona (Spain), Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V (Germany), the Peace Research Institute Oslo (Norway), the Universita Cattolica del Sacro Cuore (Italy), Comenius University Bratislava (Slovakia) and the Universität der Bundeswehr München (Germany).

Horizon 2020 spotlights the IRISS project
11. Jul 2014
The Horizon 2020 newsroom has published an article highlighting efforts of the IRISS project in relation to Surveillance and Society: “Whatever we think about it, it is clear that surveillance has increased – it is hard to ignore as the topic frequently hits the headlines. But does it matter? The EU-funded IRISS project is intent […]

The Horizon 2020 newsroom has published an article highlighting efforts of the IRISS project in relation to Surveillance and Society: “Whatever we think about it, it is clear that surveillance has increased – it is hard to ignore as the topic frequently hits the headlines. But does it matter? The EU-funded IRISS project is intent on finding out. The team is looking at whether surveillance changes our behaviour, and how it impacts our basic rights. The conclusions will be presented to policymakers, together with recommendations.

More information >

Report on Surveillance Impact published
11. Jul 2014
This  report presents  case  studies  of  three  surveillance  practices  across  Europe:  ANPR, Credit Scoring and Neighbourhood Watch representing different  institutional  surveillant  relationships and examines  how  democratic  resilience  can  be  increased  in  the  face  of  pervasive surveillance  practices.  For further information, including a copy of the [...]

This  report presents  case  studies  of  three  surveillance  practices  across  Europe:  ANPR, Credit Scoring and Neighbourhood Watch representing different  institutional  surveillant  relationships and examines  how  democratic  resilience  can  be  increased  in  the  face  of  pervasive surveillance  practices.  For further information, including a copy of the report, please visit the IRISS research page.

4 in 10 organisations obstruct our access to our own data
11. Jul 2014
Study, led by the University of Sheffield, investigated 327 organisations in Austria, Belgium, Germany, Hungary, Italy, Luxembourg, Norway, Slovakia, Spain and the United Kingdom.  An international study that examines the obstacles facing citizens in accessing their personal data will be presented at a conference in Sheffield this week. It finds serial malpractice and obfuscation on […]

Study, led by the University of Sheffield, investigated 327 organisations in Austria, Belgium, Germany, Hungary, Italy, Luxembourg, Norway, Slovakia, Spain and the United Kingdom. 

An international study that examines the obstacles facing citizens in accessing their personal data will be presented at a conference in Sheffield this week. It finds serial malpractice and obfuscation on the part of public and private sector organisations when citizens seek clarification of what these organisations know about them.  The study forms part of the IRISS (Increasing Resilience in Surveillance Societies) project, funded by the European Union. It documents the actual experience citizens have when trying to use the law to access their data.

European and national laws give citizens the right to know how their personal data is used, shared and processed by private and public sector organisations. The study, encompassing citizen interactions with 327 sites, found that what should have been a straightforward process was complex, confusing, frustrating and, in the end, largely unsuccessful. The research sites were chosen based on a consideration of the socio-economic domains in which citizens encounter surveillance on a systematic basis. These domains were health, transport, employment, education, finance, leisure, communication, consumerism, civic engagement, and security and criminal justice.

Professor Clive Norris, a specialist in the sociology of surveillance and social control from the University of Sheffield, led the study in partnership with his colleague Dr Xavier L’Hoiry. He said: “We part with our personal data on a daily basis, creating vast and invisible reservoirs of actionable personal information. We do this actively and passively, and our experience of the world is reshaped in ways that we don’t appreciate.  We are selectively marketed to, our locations are tracked by CCTV and automated licence plate recognition systems and our online behaviour is monitored, analysed, stored and used. The challenge for all of us is that our information is often kept from us, despite the law and despite our best efforts to access it.”

The research found that the spirit of the European Data Protection Directive has frequently been undermined as it has been transposed into national legal frameworks, and then further undermined by  evolving national case law. Citizens, in their role of data subjects, encounter a wide range of legitimate but not always convincing and straightforward restrictions in their attempts to exercise their rights. These legal restrictions are further undermined by serial obfuscation on the part of data controllers or their representatives.

The right of access is generally exercised by submitting an access request to a nominated data controller but, before this can begin, the data controller must be located. The research across 327 sites found that, in a significant minority (20%) of cases, it was simply not possible to locate a data controller. Where data controllers could be located, the quality of information concerning the process of making an access request varied enormously. In the best cases, information was thorough and followed legislative guidelines closely, providing citizens with an unambiguous pathway to exercise their right of access. In the worst cases information was very basic, often failing to explain how to make an access request or indeed what an access request actually is.

The most reliable and efficient way of locating data controllers turned out to be on-line. In nearly two thirds (63%) of all cases, on-line searching provided the relevant contact details, and this was achieved in less than five minutes over half (61%) of the time. Attempts to locate data controllers using alternative methods generally did not fare well. In the majority of cases, when contacting organisations by telephone, members of staff lacked knowledge concerning subject access requests. As a result, answers were often incorrect, confusing and contradictory.

When it was possible to locate the data controller via telephone, this took over 6 minutes, sometimes on premium rate lines, in over half (54%) of all cases. Even then, the information provided via telephone was rated as ‘good’ in only 34% of cases.

In the case of CCTV data, where researchers attended sites in person, nearly 1 in 5 sites (18%) did not display any CCTV signage. Where signage was present, in more than four in ten cases (43%) it was rated as ‘poor’ in terms of visibility and content. Only one third (32.5%) of CCTV signage named the CCTV system operator or  data controller.

By failing to display appropriate signage at CCTV sites, one fifth of organisations effectively employed illegal practices. Staff approached in person lacked expertise and  frequently reacted to queries with suspicion and skepticism, questioning why one would wish to access their personal data. Thus, researchers merely trying to find the contact details of the data controller were forced to justify why they sought to exercise their democratic rights, and even then they were frequently denied.

When it was possible to locate the data controller, the process of submitting an access request was often problematic with data controllers employing a range of discourses of denial which restrict or completely deny data subjects the ability to exercise their informational rights.

Subject access requests were sent from 10 European countries to 184 individual public and private sector organisations sampled from the first part of the empirical phase of the research. The requests were made for a range of data, including paper, digital and CCTV records. Requests made three demands of data controllers: disclosure of personal data; disclosure of third parties with whom data had been shared and disclosure of whether (and if so how) data had been subject to automated decision making processes.

The research found that obtaining a satisfactory response concerning all aspects of the requests was a relatively rare occurrence. Four out of ten requests (43%) did not result in personal data being disclosed or data subjects receiving a legitimate reason for the failure to disclose their personal data. In over half of all cases (56%), no adequate or legally compliant response was received concerning third party data sharing.  In over two-thirds of cases (71%) automated decision making processes were either not addressed or not addressed in a legally compliant manner.

Even in those cases where successful outcomes were achieved, the process of submitting an access request was often fraught, confusing and time-consuming. Holding/acknowledgement letters were received in only a third (34%) of cases, which meant that data subjects had no idea whether the requests were being dealt with or simply ignored.

Even where data subjects received their personal data, in some instances the disclosure of this data was incomplete and additional data was still outstanding. This occurred in one third of cases (31%) and required researchers to pursue data controllers for more information as the first disclosure was incomplete.

There were noted variations in how different types of organisations responded to requests. In general, public sector organisations performed less badly than those in the private sector, with only 43% engaging in restrictive practices compared with 62% in the private sector.

Requests for CCTV footage were particularly problematic, with seven out of ten requests for CCTV footage being met by restrictive practices from data controllers or their representative.

While loyalty card scheme operators were generally facilitative in disclosing personal data (86% of cases), they did not perform as strongly in providing information about automated decision making processes (only 50% of cases). Meanwhile, requests made to banks did not yield much information about third party data sharing (only 30% of responses disclosed this).

Professor Clive Norris said: “In our view, there is an urgent requirement for policymakers to address the failure of law at the European level and its implementation into national law. Organisations must ensure that they conform to the law. In particular, organisations need to make it clear who is responsible for dealing with requests from citizens; they need to train their staff so they are aware of their responsibilities under law; and they need to implement clear and unambiguous procedures to facilitate citizens making access requests. Finally national data protection authorities must have the legal means and organisational resources to both encourage and police compliance.”

Note:
The Increasing Resilience in Surveillance Societies (IRISS) project, led by the Institute for the Sociology of Law and Criminology (IRKS, Austria), was funded by the European Union’s Seventh Framework Programme for research, technological development and demonstration under grant no 285593. Work Package 5 of the IRISS project entitled ‘Exercising democratic rights in surveillance regimes’ was led by the University of Sheffield.

The following partner institutions took part in the work package: the Eotvos Karoly Policy Institute (Hungary), the Institute for the Sociology of Law and Criminology (IRKS, Austria), the Institute of Technology Assessment (Austria), the University of Hamburg (Germany), Vrije University of Brussel (Belgium), Universitat Autònoma de Barcelona (Spain), the Peace Research Institute Oslo (Norway), the Universita Cattolica del Sacro Cuore (Italy), Comenius University Bratislava (Slovakia).

Executive summary, policy brief, meta-analyses and individual country reports >

ASSERT Success Story
09. Jul 2014
Das EU-Projekt ASSERT wurde von der FFG als Success Story der heimischen Sicherheitsforschung nominiert: “ASSERT legte den Grundstein dafür, dass sich die Frage nach den gesellschaftlichen Auswirkungen von Sicherheitstechnologien und -maßnahmen als Querschnittsthema der von der EU geförderten Sicherheitsforschung etabliert.” ASSERT Success Story >

Das EU-Projekt ASSERT wurde von der FFG als Success Story der heimischen Sicherheitsforschung nominiert:

“ASSERT legte den Grundstein dafür, dass sich die Frage nach den gesellschaftlichen Auswirkungen von Sicherheitstechnologien und -maßnahmen als Querschnittsthema der von der EU geförderten Sicherheitsforschung etabliert.”

ASSERT Success Story >

ASSERT launches toolkit for Societal Impact Assessment
20. May 2014
The need for considering societal impacts of EU security research has been acknowledged on many occasions by different actors. The problem is that in traditional thinking, societal impacts are reduced to side effects of instrumental (technological and legal) security measures. This binary thinking has to be overcome. It should and can be demonstrated that societal […]

The need for considering societal impacts of EU security research has been acknowledged on many occasions by different actors. The problem is that in traditional thinking, societal impacts are reduced to side effects of instrumental (technological and legal) security measures. This binary thinking has to be overcome. It should and can be demonstrated that societal dimensions of security research taken into account from the very beginning of the “design process” can increase the variety pool of feasible solutions.

The ASSERT consortium developed a tool for SIA, which can be found here >

Case study on Societal Impact Assessment
20. May 2014
Reinhard Kreissl (VICESSE) and Matthias Mueth (Hamburg Consult) published a case study in applying Societal Impact Assessment in public transport security using the ASSERT guidelines & toolkit.

Reinhard Kreissl (VICESSE) and Matthias Mueth (Hamburg Consult) published a case study in applying Societal Impact Assessment in public transport security using the ASSERT guidelines & toolkit.


.Media.

Video | ZIB 24 | 23. Jun 2016
Anschlag in München
Kriminalsoziologe Reinhard Kreissl analysiert die Ereignisse in München und wie die Kommunikation zwischen Polizei und Bevölkerung funktioniert.
Article | Die Presse | 08. Jul 2016
Wenn Dienst nach Vorschrift das System lähmt
Drucken Versenden VorlesenA A A Schriftgröße Kommentieren Wenn Dienst nach Vorschrift das System lähmt Über die Interaktion des geschriebenen und praktizierten Regelsystems.
Article | News | 16. Jun 2016
So leicht oder schwer kommen Österreicher legal an Waffen
Wie schnell wird man Gewehrbesitzer? Grüne wollen Waffengesetz verschärfen.
Article | VICE | 01. May 2016
Weshalb wünschen österreichische Rechte Frauen Vergewaltigungen durch Flüchtlinge?
Wo die einen Mut schöpfen und sich Besserung durch einen neuen Bundeskanzler und -präsidenten erhoffen, sehen andere dieser Tage Österreich in Flammen vor ihnen; Horden von Ausländern, die nun über unser Land hereinbrechen, um "unsere Frauen" zu vergewaltigen. Dass Rechte schnell zu vermeintlichen Feministen werden, wenn sie glauben, so ihren Rassismus legitimieren zu können, hat man nach Köln erlebt.
Video | ZIB 24, 23.Jun 2016
Anschlag in München
Kriminalsoziologe Reinhard Kreissl analysiert die Ereignisse in München und wie die Kommunikation zwischen Polizei und Bevölkerung funktioniert.
Article | Die Presse, 08.Jul 2016
Wenn Dienst nach Vorschrift das System lähmt
Drucken Versenden VorlesenA A A Schriftgröße Kommentieren Wenn Dienst nach Vorschrift das System lähmt Über die Interaktion des geschriebenen und praktizierten Regelsystems.
Article | News, 16.Jun 2016
So leicht oder schwer kommen Österreicher legal an Waffen
Wie schnell wird man Gewehrbesitzer? Grüne wollen Waffengesetz verschärfen.
Article | VICE, 01.May 2016
Weshalb wünschen österreichische Rechte Frauen Vergewaltigungen durch Flüchtlinge?
Wo die einen Mut schöpfen und sich Besserung durch einen neuen Bundeskanzler und -präsidenten erhoffen, sehen andere dieser Tage Österreich in Flammen vor ihnen; Horden von Ausländern, die nun über unser Land hereinbrechen, um "unsere Frauen" zu vergewaltigen. Dass Rechte schnell zu vermeintlichen Feministen werden, wenn sie glauben, so ihren Rassismus legitimieren zu können, hat man nach Köln erlebt.
Article | Wiener Zeitung, 27.May 2016
. . . und was es in der Gesellschaft bewirkt
Der Soziologe Reinhard Kreissl erklärt, welchen Einfluss die Berichterstattung über Straftaten hat.
Article | FM4, 13.Jun 2016
Rechtsextreme Demonstration: Kritik an Polizei
Der Kriminalsoziologe Reinhard Kreissl hat sich am Samstag die rechtsextreme Demonstration und Gegendemonstration am Wiener Gürtel angeschaut. Seine "Manöverkritik" fällt nicht positiv aus.
Article | Kurier, 22.Jun 2016
“Wir fühlen uns hier wieder sicher”
Das Gefühl von Sicherheit kehrte nach dem Mord überraschend schnell auf den Brunnenmarkt zurück. Aus der Sicht des Kriminalsoziologen Reinhard Kreissl ist dieser Effekt aber nichts Ungewöhnliches: "Wenn ein Ereignis, wie dieser Mord, in den Köpfen der Menschen ist, dann kommen damit auch Ängste auf. Diese Ängste werden durch Medienberichte noch verstärkt. Wenn aber keine schlechten Meldungen mehr an die Öffentlichkeit dringen, verblasst das schlechte Image rasch."
Article | Kurier, 22.Jun 2016
“Der Pöbel hat von den Populisten gelernt”
Kriminalsoziologe Reinhard Kreissl über Hasspostings und die Gefahr "dass es irgendeinen armen Trottel gibt, der wirklich losläuft".
Article | VICE, 01.Jun 2016
Vergewaltigung – Instrumentalisierung von Betroffenheit
In der Mehrzahl der Fälle kennen sich Täter und Opfer und sind gleicher Nationalität. Die Bereitschaft, ein Delikt im öffentlichen Raum durch jemand Fremden anzuzeigen, ist viel höher. Entscheidend ist, ob Übergriffe innerhalb der Familie angezeigt werden.
Video | ZIB 24, 31.May 2016
Neues Drogengesetz
Ab 1. Juni tritt in Österreich ein neues, schärferes Drogengesetz in Kraft. Was dieses neue Gesetz bringen kann, erklärt der Kriminalsoziologe Reinhard Kreissl.
Video | Plus 4, 31.May 2016
Wie sicher ist Österreich
Laut Statistik ist die Kriminalität rückläufig, viele Menschen fühlen sich dennoch nicht sicher. Bei "Pro und Contra" diskutieren Konrad Kogler, Peter Pilz, Maria Stern und Reinhard Kreissl.
Article | Wiener Zeitung, 28.May 2016
. . . und was es in der Gesellschaft bewirkt
Der Soziologe Reinhard Kreissl erklärt, welchen Einfluss die Berichterstattung über Straftaten hat.
Video | Russia Today, 14.May 2016
Austria passes law to shut off border if refugee influx is too great
A new law giving the Austrian government powers to turn away refugees from its borders has been passed by Austria’s federal chamber. The measure could be introduced if the number of migrants looking to enter Austria threatens national security.
Audio | Bayern 2, 16.May 2016
Immer mehr Bayern bewaffnen sich
Seit 2014 ist die Zahl der "kleinen Waffenscheine" deutlich angestiegen. Pfeffersprays sind in manchen Läden ausverkauft. Die Menschen in Deutschland sind dabei, das Urvertrauen in die Sicherheit ihres Seins zu verlieren.
Article | Kurier, 10.May 2016
“Es gibt keine fremdentypische Kriminalität”
Das Problem seien viel mehr "junge Männer mit sozial schlechten Bedingungen". "Durch diese Rhetorik schafft man eine diskriminierende Unterscheidung, die politisch problematisch ist".
Video | RT, 10.May 2016
Austrian Chancellor resigns amid party split fueled by huge far-right gains
Austria’s Werner Faymann has unexpectedly resigned both as Chancellor and as leader of the Social Democrats two week after his party suffered serious losses to the anti-immigration Freedom Party during the first round of presidential elections.
Video | RT, 27.Apr 2016
Austria adopts tough refugee laws
The Austrian parliament has adopted one of Europe’s most restrictive refugee laws, allowing the government to declare a state of emergency if the number of migrants threatens “national security.” It may also directly reject refugees at the border. The CEO of the Vienna Center for Societal Security Research said that the new legislation is no more than a “short-sighted reaction” to the recent election results and will not be any help in terms of the migrant crisis.
Article | Der Standard, 12.Apr 2016
Die akademische Ordnung der Ökonomen
Die Schulbuch-Debatte offenbart die Versäumnisse der Wirtschaftswissenschaften - Kommentar der Anderen von Reinhard Kreissl
Article | Futurezone, 08.Apr 2016
Staatstrojaner ist ein Einfallstor für Kriminelle
Warum die vom Justizminister geplante Online-Durchsuchung eine einzige große Sicherheitslücke ist und welche Fragen der Gesetzesentwurf aufwirft, erklären mehrere Experten.
Article | Volkstheater: Im Gespräch, 06.Apr 2016
“Das Leben ist einfach nicht risikolos”
Am 6. März 2016 fand im Rahmen der Matinee-Reihe mit Corinna Milborn in der Roten Bar ein Podiumsgespräch mit drei prominenten österreichischen SicherheitsexpertInnen statt: Politikwissenschaftlerin und Genderexpertin Saskia Stachowitsch, Wirtschaftsinformatiker und Datenschützer Andreas Krisch und Soziologe und Rechtsexperte Reinhard Kreissl. Eine Aufzeichnung des Gesprächs zum Nachlesen.
Video | ORF Thema, 04.Apr 2016
Molenbeek in Österreich?
Seit den Terroranschlägen von Paris gilt der Brüsseler Stadtteil Molenbeek als "Hochburg des Terrors". Ist Molenbeek auch in Österreich möglich? Oder wie weit ist man hier davon entfernt? Einer der sozialen Brennpunkte in Österreich ist Wien-Ottakring: 100.000 Bewohner, davon 30.000 ohne österreichische Staatsbürgerschaft, mehr als 20 Prozent Arbeitslose.
Article | NÖN, 29.Mar 2016
Helfer, aber keine Hilfssheriffs
Exekutive setzt ab April auf Sicherheitsbürger für bessere Vernetzung und mehr Bürgernähe.
Article | Der Standard, 29.Mar 2016
Die Polizei näher an die Bürger bringen
Was man heute Community-Policing heißt, war früher Aufgabe von Dorfgendarmen - Kommentar von Reinhard Kreissl und Norbert Leonhardmair
Video | Cafe Puls 4, 24.Mar 2016
Terror: Ist die Angst gerechtfertigt?
Zur Angst vor Terror, medialen Mutmaßungen, Forderungen nach mehr Sicherheitsmaßnahmen und Vermischungen mit dem Thema Flüchtlinge - Reinhard Kreissl im Interview.
Audio | Ö1 Journal, 22.Mar 2016
Terroranschläge in Brüssel
Zu den Reaktionen auf die Anschläge in Brüssel sprechen Reinhard Kreissl (VICESSE) und Wolfgang Zöhrer (BVT) mit Cornelia Krebs.
Video | Heute Mittag, 17.Mar 2016
Zur Kriminalstatistik und Asylwerbern
Kriminalsoziologe Reinhard Kreissl analysiert, wie die Zahlen der polizeilichen Kriminalitätsstatistik zu interpretieren sind.
Video | ORF Report, 15.Mar 2016
Fakten zur Kriminalität
Im Österreich-Report zur Flüchtlingssituation in Österreich gibt Reinhard Kreissl die Fakten zur Kriminalität.
Article | Kurier, 16.Mar 2016
“Krieg der Zahlen”
Die Hysterie um die Kriminalitätszahlen nimmt zu - ein Blick auf die Fakten.
Audio | Ö1 Journal Panorama, 07.Mar 2016
Die Ängste der Österreicher: Versuch einer Erklärung
Viele Österreicher und Österreicherinnen fühlen sich bedroht, sie haben Angst, ihren Lebensstandard, ihr Lebensgefühl zu verlieren. Ganz oben auf der Liste der Sorgen und Ängste steht die Flüchtlingskrise, gefolgt von Sorgen um Sicherheit, Wohlstand und Arbeitsplatz sowie der Angst vor Kriminalität und Terror.
Video | W24, 04.Mar 2016
Subjektives Sicherheitsgefühl in Österreich
Das Verhältnis von Waffenbesitz, Unsicherheit und die dahinterstehenden Ängste.
Video | Hohes Haus, 28.Feb 2016
Unsicherheit in der Bevölkerung
Durch die Flüchtlingssituation in Österreich und die Vorkommnisse in Deutschland herrscht in der Bevölkerung zunehmend eine Stimmung der Verunsicherung. Pfeffersprays sind in vielen Geschäften ausverkauft, quer durch das Land bilden sich Bürgerwehren, um für Sicherheit in der Nachbarschaft zu sorgen. Woher kommt diese Angst?
Article | Kurier, 17.Feb 2016
Flüchtlinge lösten keine Welle der Kriminalität aus
Trotz Verdreifachung der Asylanträge stieg die Zahl der Straftaten mit Asylwerbern nur um 40 Prozent.
Article | Kleine Zeitung, 10.Feb 2016
“Mehr Waffen, weniger Sicherheit”
Seit Herbst sind die privaten Waffenkäufe massiv angestiegen. Norbert Leonhardmair im Interview zum Verhältnis Politikvertrauen und Unsicherheit.
Video | ORF Wien Heute, 05.Jan 2015
Debatte über Ausländer als Opfer und Tät
Jüngste Kriminalfälle haben die Diskussion über „kriminelle Ausländer“ wieder angeheizt. Das sei statistisch so nicht belegbar, betonte der Kriminalsoziologe Norbert Leonhardmair vom Wiener Zentrum für sozialwissenschaftliche Sicherheitsforschung am Freitag in „Wien heute“. Themen wie Kriminalität, Ausländer und Migranten dürften nicht undifferenziert aufeinander bezogen werden.
Article | Wiener Zeitung, 05.Jan 2016
“Wir brauchen eine Kultur der Unsicherheit”
Mitte Jänner schwebten bunte Luftballons über dem österreichischen Parlament. An einer Schnur befestigt baumelte darunter eine große Kamera im Wind. Damit wollte der Arbeitskreis Vorrat ein Zeichen gegen den Überwachungsstaat setzen, der Österreich durch das neue Staatsschutzgesetz blühen soll. Die Antwort auf Terror lautet in den meisten Fällen: mehr Überwachung.
Article | TAZ, 31.Jan 2016
Der menschliche Faktor
Debatte Algorithmen in der Polizeiarbeit - Täter aufspüren, Konflikte befrieden. Algorithmen sind im Alltag hilfreich, doch der bessere Kommissar bleibt der Mensch.
Video | ORF Report, 27.Jan 2016
Der neue Hass
Flüchtlingshelfer sind zunehmend Anfeindungen und Drohungen ausgesetzt. Soziale Medien und Online-Foren gleichen verbalen Schlachtfeldern, Hass-Postings füllen zunehmend die Timelines, und selbst in der Realität des Alltags wird der Ton grob. Woher kommt dieser Hass? Warum wird er zunehmend salonfähig? Und welchen Einfluss hat die politische Debatte auf die Hemmschwelle der Wutbürger?
Article | News, 25.Jan 2015
Warum das Waffengeschäft boomt und welche Rolle die Angst dabei spielt
Das Waffengeschäft boomt. Immer mehr Österreicher legen sich eine Waffe zu, Bürgerwehren schießen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Warum? Weil wir uns unsicher fühlen, uns schützen wollen. Doch bringt der Besitz einer Waffe tatsächlich die erhoffte Sicherheit? Was ist der wahre Grund für die Anschaffung einer Waffe? Und welche Rolle spielt die Angst dabei?
Video | RT Deutsch, 13.Jan 2015
Datenschutz: Kampf gegen Windmühlen
Google analysiert E-Mail-Inhalte der Nutzer, um personalisierte und passgenaue Werbunganzeigen schalten zu können. Dies geschieht ohne spezifische Einwilligung der Nutzer. „Im Grunde genommen ist es ein Kampf gegen die Windmühlen“ meint Dr. Reinhard Kreissl, Kriminalsoziologe und Publizist. Jasmin Kosubek sprach mit dem Gründer der VICESSE (Wiener Zentrum für sozialwissenschaftliche Sicherheitsforschung) und fragte nach, ob es einen wirklichen und nachhaltigen Datenschutz überhaupt geben kann.
Article | APA, 12.Jan 2015
Silvesterattacken in Köln: “Giftige Mischung zweier hochbrisanter Themen”
Reinhard Kreissl sieht in den Silvesterattacken eine Kumulation von Problemen, die lange nicht zur Genüge berücksichtigt wurden. Er spricht von einer “giftigen Mischung ” von Migration samt Ausländerfeindlichkeit und Gewalt gegen Frauen. Auch in Wien herrsche eine “brodelnde Stimmung”.
Video | Wien Heute, 11.Jan 2016
Gefahr von Sexualattacken in Wien
Während Anzeigen von Vergewaltigungen in den letzten 10 Jahren gestiegen sind, ist für Schlussfolgerungen über die allgemeine Kriminalitätsbelastung in Wien Vorsicht geboten.
Article | Wien ORF, 12.Jan 2016
Immer mehr Wiener kaufen Waffen
Die Zahl der ausgestellten Waffenbesitzkarten für Pistolen und Revolver hat sich in den vergangenen Monaten vervielfacht. Die Hoffnung sich mit Waffen zu schützen ist allerdings problematisch.
Article | Kurier, 10.Jan 2016
Polizei prüft “organisierte Übergriffe”
"Das ist also kein flüchtlingsspezifisches, sondern ein allgemeines Männerproblem, das zu wenig diskutiert wird" - Reinhard Kreissl
Article | Die Zeit, 21.Dec 2015
Projekt Heimatschutz
Es geht weiter in Richtung Überwachungsstaat. Den Weg ebnet die noch junge Disziplin der Sicherheitsforschung. Dort kommen meist nur willfährige Wissenschaftler zum Einsatz.
Video | Cando Berlin, 05.Dec 2015
Freiheit vs. Sicherheit – Reinhard Kreissl vollständiges Interview
Wir haben uns mit dem Wiener Kriminalsoziologen und Feuilletonisten der Süddeutschen Zeitung über die Reaktionen der Politik auf den Terror in Paris unterhalten. Er sagt, dass die Geheimdienste nun Morgenluft wittern und die Kritik an ihnen in Zukunft schwerer sein wird. Was bringt Sicherheit? Und warum ist es immer dasselbe Spiel – schärfere Gesetze, höhere Überwachung, Aufstockung der Etats für Polizei, Armee und Sicherheitsmaßnahmen.
Video | 3sat Kulturzeit, 05.Dec 2015
Sicherheit vs. Freiheit
“Sicherheit vs. Freiheit – Wohin führt uns die Angst” (3sat Kulturzeit): Die Datenschützerin Kirsten Fiedler erzählt über ihren nun noch schwereren Kampf für digitale Freiheitsrechte. Der frühere Bundesinneminister Gerhart Baum vergleicht die Sicherheitsmaßnamen von heute mit der Reaktion der Politik auf die RAF während der 70er Jahre. Die Fehler, die man damals gemacht habe, wiederholten sich nun, so sagt er. Sicherheit schafft Prävention, Integrationspoltik und Bildung, aber keine Hochrüstung eines Sicherheitsapparat, der keine Terroristen von ihrem Tun abhält. Daneben haben wir noch mit dem Sicherheitsexperten Rolf Clement, dem Politologen Thomas König und dem Kriminalsoziologen Reinhard Kreissl gesprochen. Er sagt, dass die Geheimdienste nun Morgenluft wittern.
Video | ZIB Magazin, 03.Dec 2015
V-Leute beim Verfassungsschutz
Die Terrorbekämpfung in Österreich hält Einzug in ein neues Staatsschutzgesetz. Bisher durften in Österreich nur Drogenfahnder sogenannte V-Leute, also Verbindungspersonen einsetzen. Maulwürfe, gut vernetzt in kriminellen Szenen, die für die Polizei unter Lebensgefahr als Spitzel arbeiten. Was bisher nur der Kripoerlaubt war, soll jetzt auch der Verfassungsschutz dürfen. Sinnvoll oder nicht?
Video | ZIB 24, 30.Nov 2015
Kriminalsoziologe Kreissl zum Staatsschutzgesetz
Der Kriminalsoziologe Reinhard Kreissl plädiert dafür, einen besseren Kontakt zwischen Polizei und entsprechenden Szenen herzustellen und erklärt, dass Datenanalyse wichtiger sei als massenhaftes Datensammeln.
Article | Die Presse, 30.Nov 2015
“Dorfgendarm” bringt mehr als “Datensammelwut”
Staatsschutz: Der Kriminalsoziologe Reinhard Kreissl wirft der Politik kurzfristiges Denken vor.
Article | Der Standard, 30.Nov 2015
Staatsschutzgesetz und Terror-Prävention
Attentate wie in Paris könne man nicht verhindern, "man kann die Wahrscheinlichkeit reduzieren" Reinhard Kreissl.
Audio | Ö1, 25.Nov 2015
Die Razzia
Seit den Anschlägen von Paris titelt die Presse fast täglich mit Terrorwarnungen, Ausnahmezustand oder Anti-Terror-Razzien. Mega-, Riesen- und Großrazzien werden durchgeführt. "Razzia" - das ist ein Wort, das allein schon vom Klang her ziemlich rabiat klingt. Reinhard Kreissl im Interview.
Article | Der Standard, 19.Nov 2015
Sicherheitsexperte Kreissl: “Kriegsrhetorik ist ein Adelsschlag für Terroristen” – derstandard.at/2000025988722/Sicherheitsexperte-Kreissl-Kriegsrhetorik-ist-ein-Adelsschlag-für-Terroristen
Statt Ausnahmezustands- und Kriegserklärung an Terroristen tue nach den Pariser Anschlägen Augenmaß Not, sagte der Soziologe Reinhard Kreissl - derstandard.at/2000025988722/Sicherheitsexperte-Kreissl-Kriegsrhetorik-ist-ein-Adelsschlag-fuer-Terroristen
Audio | Journal Panorama, 16.Nov 2015
Terror in Paris – und jetzt?
Die Terroranschläge des IS in Paris haben nicht nur eine weltweite Schockwelle ausgelöst, sondern auch eine Reihe von Fragen aufgeworfen: Wie lautet Frankreichs und Europas Antwort? Muss sich Europa auf Jahre des Terrors einstellen? Wie können weitere Anschläge verhindert werden? Ist ein verstärktes militärisches Vorgehen gegen den IS überhaupt sinnvoll oder soll man ganz auf Deradikalisierung von potentiellen Islamisten setzen? Und wie gefährdet ist Österreich?
Article | Kurier, 07.Nov 2015
Die Justiz untersucht Polizeiübergriffe
Kriminalsoziologe erklärt, warum Ermittlungen um eskalierte Amtshandlungen im Sand verlaufen
Video | ORF 2, 25.Oct 2015
Vorurteile gegen die Anderen
"Die Flüchtlingskrise beunruhigt die Gemüter und da können Vorurteile schnell in Übergriffigkeit münden" - Reinhard Kreissl im Interview mit "Heimat fremde Heimat".
Article | Futurezone.at, 01.Oct 2015
Warum Software zur Vorhersage von Verbrechen Blödsinn ist
Die Polizei hat viele Daten. Den Glauben, mithilfe von Analyse-Software auf künftige Verbrechen schließen zu können, hält der Kriminalsoziologe Reinhard Kreissl für naiv.
Article | FAZ, 29.Sep 2015
Der Aufstieg digitaler Steuerungssysteme
Von Gesundheit über intelligente Städte bis zur Polizeiarbeit: Werden wir bald von vollautomatischen digitalen Steuerungssystemen regiert? Kritische Distanz zu den Erlösungsversprechen der Technologieunternehmen und den Überwachungsphantasien staatlicher Stellen wurde dabei großgeschrieben.
Audio | Ö1 Digital.Leben, 28.Sep 2015
Verbrechensvorhersage mit Big Data
Die Polizei füttert ein Computerprogramm mit allen Daten zu Wohnungseinbrüchen in einer Stadt. Das Programm rechnet ein wenig und kann dann mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhersagen, wann und in welcher Straße der nächste Einbruch passiert. Also muss nur noch ein Streifenwagen dorthin fahren, um ihn zu verhindern. Etwa so lesen sich die Versprechungen von Predictive Policing. In einigen amerikanischen und manchen europäischen Städten ist diese Methode schon im Einsatz – und auch in Österreich wurde im März 2015 ein erster Pilotversuch abgeschlossen. Damit Predictive Policing Vorhersagen treffen kann, muss aber nicht nur die Menge der Daten stimmen, sondern auch ihre Qualität. Hier sieht das Urteil von Reinhard Kreissl ebenso ernüchternd aus: "Das Problem ist: in den Daten, die die Polizei produziert, sind die ganzen Vorurteile oder Einseitigkeiten oder blinden Flecken, die das normale Polizeihandeln prägen, massenhaft vertreten. Das heißt: Sie haben keine wissenschaftlichen Daten."
Audio | Russia Today, 06.Sep 2015
Refugee Crisis: Is ‘keep them out’ attitude changing in EU?
Europe's refugee crisis has been dubbed the worst since WWII with a record number of 107,500 asylum seekers crossing the EU's borders in July. Tens of thousands of people are fleeing war and poverty in the Middle East and North Africa to start a new life in Europe, but many meet a tragic end there. Reinhard Kreissl, CEO of Vienna Center for Societal Security, joins RT.
Video | Cafe Puls 4, 10.Sep 2015
Angst vor Flüchtlingen
Angst vor dem Fremden oder der anderen Sprache. Neuerdings ist auch noch die Angst vor dem Terror dazu gekommen. Denn einige Österreicher befürchten, dass unter den Flüchtlingen IS-Kämpfer sind, die einfach ins Land gelangen wollen. Zum Thema: Reinhard Kreissl im Interview.
Video | Wien heute, 03.Sep 2015
Kriminalität in Wien sinkt
Sinkende Anzeigenzahlen im mehrjährigen Trend sind zunächst auf den demographischen Wandel zurückzuführen - Reinhard Kreissl im Interview.
Article | Der Falter, 26.Aug 2015
Polizei-PR versus Wirklichkeit
Nur jede 43. Vergewaltigung kommuniziert die Wiener Polizei an die Medien – dafür jeden fünften Handtaschenraub. Über welche Art von Verbrechen wir erfahren und wie die Polizei damit unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit steuert.
Article | ORF.at, 27.Aug 2015
Im Zerrspiegel der Pressestelle
Welche Straftaten passieren in Wien? In dieser Frage sind Journalisten auf die Pressestelle der Wiener Polizei angewiesen. Sie ist der Schleusenwärter, sie entscheidet, welche Taten öffentlich werden und welche nicht. Über 200.000 Anzeigen im Jahr stehen dabei weniger als 2.000 Presseaussendungen gegenüber.
Video | ZIB Magazin, 27.Aug 2015
Debatte um Polizei-Pressemitteilungen
Zwei Journalistinnen des Netzwerks "Correctiv" haben sich die Pressemitteilungen der Polizei ganz genau angeschaut und herausgefunden, dass ständig über Einbrüche berichtet wird und kaum über Vergewaltigungen und andere Sexualdelikte. Wird hier die Wirklichkeit bewusst verzerrt?
Audio | Puls 4, 18.Aug 2015
Bombenanschlag in Bangkok
Reinhard Kreissl im Cafe Puls zu dem Bombenanschlag in Bangkok.
Article | Der Standard, 13.Aug 2015
Reality-Check für die Politik
Das leichte Sommerhemd, Sneakers und Socken, die Zutaten des Energy-Drinks und nicht zuletzt das Mobiltelefon, über das anderen Menschen mitgeteilt wird, dass es auch hier für die Jahreszeit zu heiß ist – würde man die Regionen aufzählen, aus denen all das herkommt, man hätte ziemlich genau eine Landkarte jener Länder, aus denen die Menschen stammen, die hierzulande gerade als unlösbares politisch-administratives Problem und kulturelle Zumutung und Bedrohung betrachtet werden.
Audio | Ö1 Journal, 12.Aug 2015
Polizeigewalt #2: Umdenken gefordert
Polizisten, die dabei gefilmt werden, wie sie einen gefesselten Gefangenen misshandeln. Gestern wurde erneut ein Fall von Polizeigewalt bekannt. Reinhard Kreissl meint, man müsste abgehen von der Cop-Culture und hingehen zu einer Deeskalationskultur.
Article | ORF.at, 12.Aug 2015
Polizeigewalt: „Cop Culture“ steht oft im Weg
Die beiden Polizisten, die einen mutmaßlichen Taschendieb misshandelt haben sollen, sind seit zwei Jahren bei der Bereitschaftseinheit der Polizei. Der Kriminalsoziologe Reinhard Kreissl sieht Verbesserungsbedarf bei der Fehlerkultur.
Article | Der Standard, 17.Jul 2015
Zur Zunahme angezeigter Straftaten mit Waffenverwendung
2013 wurden laut Sicherheitsbericht insgesamt 3.624 Straftaten mit Waffenverwendung angezeigt. 2012 waren es 3.484, 2011 in Summe 3.910 Fälle. Im Vorjahr gab es bereits 5.558 angezeigte Delikte mit Waffenverwendung. "Die Steigerung geht jedoch zurück auf Anzeigen, die sich nicht auf bevölkerungsgefährdende oder bedrohende Delikte beziehen", erklärte Kriminalsoziologe Reinhard Kreissl, Leiter des Vienna Center for Societal Security (Vicesse), im Gespräch mit der APA.
Video | Cafe Puls, 14.Jul 2015
Jugendliche zwischen Radikalisierung und Traumatisierung
Aktuell wird der Fall eines 16-jährigen verhandelt, der sich in Syrien dem Jihad angeschlossen haben soll. Reinhard Kreissl spricht im Puls 4 Interview über mögliche staatliche Reaktionen und wieso das Strafrecht nur wenig zur De-Radikalisierung beiträgt.
Article | Der Standard, 08.Jul 2015
“Datenhunger der Geheimdienste geht am Problem vorbei”
Geheimdienstler in der Datenflut, Polizisten, die den Job von Verfassungsschützern machen: Das geplante österreichische Staatsschutzgesetz löse die Probleme nicht. Reinhard Kreissl im STANDARD-Interview.
Article | Blickpunkte, 05.Jun 2015
Gefährliche Feindbilder
Reinhard Kreissl im Interview mit Blickpunkte - Magazin für Häfnkultur und Menschenrechte über 'legitimen' Hass, Strafvollzugskulturen sowie Chancen und Versagen von Medien und Politik.
Article | Kurier, 28.May 2015
Mit Terrorprozess für 14-Jährigen “schadet sich die Justiz selbst”
Der Rechtsstaat habe in dem Verfahren den Maßstab aus den Augen verloren, sagt Reinhard Kreissl.
Article | Der Standard, 21.May 2015
Videos von Polizeigewalt sind eine Chance
Öffentliche Kritik soll dazu beitragen, den Korpsgeist in der Exekutive aufzubrechen
Article | Der Standard, 09.Apr 2015
Oder doch lieber akademische Hauselfen?
Die beklagenswerten Bedingungen für Forschung und Wissenschaft nebst den befürchteten Folgen für den Standort Österreich sind bekannt. Ein Segment, das in der Diskussion selten bedacht wird, ist die sogenannte außeruniversitäre Forschung.
Article | Die Zeit, 01.Apr 2015
Immer die Arschkarte
Der Kriminologe Reinhard Kreissl über Polizeigewalt und den Entfremdungsprozess zwischen Exekutive und Bürgern.
Audio | Ö1, 01.Apr 2015
Kritik am neuen Staatsschutzgesetz
Informationen über Verdachtsfälle sollen länger gespeichert werden, das Anheuern von V-Leuten, die gegen Geld Informationen liefern und erweiterte Kompetenzen für den Staatsschutz: das sind die Kernpunkte des neuen Staatsschutzgesetzes, das das Innenministerium gestern in die Begutachtung geschickt hat. Während das Innenministerium mit mehr Sicherheit argumentiert - gibt es in den Augen der Kritiker mehr offene Fragen als Lösungen.
Video | ORF ZIB 2, 31.Mar 2015
Neuregelung der Terrorbekämpfung
Laut Staatsschutzgesetz darf das Bundesamt für Verfassungsschutz mehr Daten als bisher sammeln, diese länger speichern und bezahlte Spitzel in kriminelle Organisationen einschleusen. Zu den Neuerungen und der organisatorischen Einbindung des Verfassungsschutzes spricht Reinhard Kreissl im Interview.
Article | Kurier, 21.Mar 2015
Foreign Fighters: “Das Bild vom Helden bröckelt”
DIe Geschichten rückgekehrter "foreign fighters" können abschrecken, wenn damit richtig umgegangen wird. Warum harte Strafen dazu wenig nützlich sind und wie mit den erlebten Traumata der Personen umgegangen werden sollte - Reinhard Kreissl im Interview.
Video | Cafe Puls 4, 19.Mar 2015
Anschlag in Tunesien
Zu den Reaktionen und Folgen des Anschlags auf Einheimische und Touristen in Tunis spricht Reinhard Kreissl im Cafe Puls.
Article | Die Presse, 13.Mar 2015
Das digitale Ich im Cyberspace
Sicherheitsforschung. Eine österreichische Studie durchleuchtet digitale Identitäten im technischen, sozialen und rechtlichen Kontext. Der Umgang mit persönlichen Daten im Internet muss sicherer und selbstbestimmter werden.
Article | Der Standard, 13.Mar 2015
Polizei in Bereitschaft: Streitschlichterin oder Zugriffstruppe?
Die Bereitschaftseinheit der Wiener Exekutive stellt für den Generalsekretär von Amnesty International (ai), Heinz Patzelt, das "Gegenteil" von dem dar, was eine moderne Polizei will: dass sie in die Gemeinschaft eingebunden, dezentralisiert sei und als Mediator agiere. Dazu Reinhard Kreissl im Interview mit dem Standard.
Audio | Ö1 Dimensionen, 12.Mar 2015
Ansätze gegen Rechtsextremismus in Europa
Glatze, Bomberjacke, Springerstiefel, sowie unverhohlener Antisemitismus: So ist die extreme Rechte lange Zeit aufgetreten. Doch Akteure und Ideologien rechtsextremer Bewegungen sind im Wandel begriffen. Reinhard Kreissl spricht im Interview mit Tanja Malle über den Zustand des Rechtsextremismus in Europa und Best Practice-Erfahrungen, wie rechtsradikalen gesellschaftlichen Entwicklungen und Einstellungen begegnet werden kann.
Article | Kurier, 12.Mar 2015
Polizei-Video “macht Angst und Bange”
Im Fall rund um Missbrauchsvorwürfe kritisiert der Justiz-Sektionschef die Einseitigkeit der Behörde. Über die Möglichkeiten und Notwendigkeit der polizeilichen Kontrolle spricht Reinhard Kreissl im Kurier-Interview.
Article | FM4, 11.Mar 2015
“Es wird besser, aber langsam”
Wieder einmal sorgt ein Fall von Polizeigewalt für Schlagzeilen, den die Wiener Stadtzeitung Falter aufgedeckt hat. Was ist los bei Polizei und Staatsanwaltschaft? Reinhard Kreissl im Interview mit Rainer Springenschmid (FM4).
Video | Cafe Puls 4, 11.Mar 2015
Entführung als Geschäftsmodell
Unter dem sogenannten "Islamischen Staat" werden eine Vielzahl von unterschiedlichen, zum Teil konkurrierenden Gruppen zusammengefasst, was die staatlichen und internationalen Bestrebungen einen Verhandlungspartner zu finden nicht erleichtert. Neben ökonomischen Interessen zählt mediale Aufmerksamkeit üblicherweise zu der Motivation hinter Entführungsfällen - wobei es noch keine öffentlichen Forderungen gab. Über die Herausforderungen und Möglichkeiten staatlicher Vertreter spricht Reinhard Kreissl im Interview im Cafe Puls.
Video | Puls 4 News, 10.Mar 2015
Entführungsfall Islamischer Staat
Welche staatlichen Reaktionen sind im Entführungsfall eines Österreichers in Libyen durch den Islamischen Staat denkbar? Zu seiner Situation ist derzeit noch kaum etwas bekannt. Reinhard Kreissl im Interview.
Article | Der Standard, 13.Feb 2015
Rechtsextreme: Junge Männer, verlockende Angebote
Experten warnen davor, Rechtsextremismus nur als strafrechtliches Problem zu sehen - Lars Ostermeier, Norbert Leonhardmair und Roger von Laufenberg sprachen im Rahmen der Enquete "Rechtsextremismus" zu Strafrecht und -verfolgung im Grünen Parlamentsklub.
Audio | Ö1, 05.Feb 2015
Riskante Zeiten
Risiken gehören zum Leben dazu. Doch in welchen Lebensbereichen sind die Menschen willens, diese Tatsache anzuerkennen? Wann lassen sie sich durch unbegründete Ängste lähmen und wann ignorieren sie Bedrohungen? Eine Gesellschaft, die Risiken falsch einschätzt, setzt sich nicht nur großen Gefahren aus. Sie wird auch manipulierbar. Sie lässt etwa zu, dass Bürgerrechte eingeschränkt werden, um durch die Überwachung aller mögliche Kriminelle oder Terroristen zu stoppen. Reinhard Kreissl im Interview.
Video | Puls 4, 03.Feb 2015
PEGIDA Demo in Wien
Nach der WKR-Ball Demo am Freitag, kam es gestern Abend zur zweiten großen Demo. Dieses Mal war es aber die Veranstaltung der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes", also der PEGIDA Österreich. Die Bewegung ist in Deutschland entstanden und dort schon sehr groß. Aber gibt es in Österreich auch die Grundlage und vor allem die Anhänger für dieses Bündnis? Reinhard Kreissl im Cafe Puls Interview.
Article | Graz.at, 31.Jan 2015
Volksgarten: Vier Maßnahmen für mehr Sicherheit
Unter dem Motto „Angst nehmen und Sicherheitsgefühl stärken" stellte der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl heute gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Martina Schröck ein Maßnahmenpaket vor, um den Volksgarten sicherer zu machen: Anlaufstelle "Drehscheibe Volksgarten", Kommunikationsplattform, Kulturprogramm, Ruhezonen. „Wir werden die Situation beobachten und bewerten, ob es geholfen hat und dann entscheiden, wie es weitergeht", sagt Reinhard Kreissl.
Video | Puls 4, ATV, 29.Jan 2015
Der Akademikerball
Die Diskussion um Demonstrationsverbote, polizeiliche Strategien und mögliche Eskalationen verstellen den Blick auf die notwendige politische Debatte - Reinhard Kreissl im Interview auf Puls 4.
Article | Der Standard, 29.Jan 2015
Politische Führung statt Gummiwurst aus dem Sack
Der WKR-Ball zeigt einmal mehr: Die politisch Verantwortlichen müssen zuerst einmal alle zivilen Mittel einsetzen, um mit dem Unmut der Bürger umzugehen, bevor die Polizei die staatliche Gewalt ausübt.
Article | Profil, 28.Jan 2015
“In Menschen investieren, nicht in Technik”
Soziologe Reinhard Kreissl über trügerische Sicherheiten und unser Gespür für komische Situationen, das Terrorakte eher verhindert als noch mehr Überwachung.
Audio | Ö1, 29.Jan 2015
“Die Polizei wird von der Politik häufig allein gelassen”
Reinhard Kreissl im Ö1 Studiogespräch. Ob es zielführend sei, die NO-WKR-Demo zu verbieten und jedenfalls aufzulösen, wie der Wiener Polizeipräsident Gerhard Pürstl in der abendlichen ZIB2 angekündigt hatte, sei eine Frage symbolischer Politik, jedenfalls aber einem friedlichen Verlauf nicht förderlich.
Audio | Ö1, 28.Jan 2015
Die “3-D-Strategie” statt Wasserwerfer und Pfefferspray
Nach jedem Großeinsatz wird sie heftig diskutiert - die Frage, ob das Vorgehen der Polizei zur Deeskalation beigetragen hat. Martialisches massives Auftreten und der Einsatz von Wasserwerfern stehen einer ruhigen Präsenz mit schlichter Einsatzkleidung gegenüber. Wie lassen sich große Menschenansammlungen kontrollieren; muss man Feuer mit Feuer bekämpfen und müssen sich Polizistinnen und Polizisten bespucken lassen? Über Möglichkeiten, Chancen und Grenzen der Deeskalation. Reinhard Kreissl im Ö1 Interview.
Audio | Ö1 Journal, 28.Jan 2015
Kampf gegen Drogenhandel im Internet
Kein hoffnungsvoller, aber jedenfalls ein boomender Wirtschaftszweig: der Drogenhandel. Der läuft immer mehr auch übers Internet. Dagegen wird der Kampf jetzt verschärft. Ab 1. Februar ermittelt eine eigene Taskforce des Bundeskriminalamts in Fällen, in denen es um Drogendelikte im sogenannten Darknet geht - das ist ein Internet-Netzwerk, in dem Kriminelle Diebsgut, Waffen und eben auch Drogen verkaufen.
Audio | Ö1 Journal, 21.Jan 2015
Sicherheitspaket: Zu wenig Geld für Terrorismus-Prävention
Reinhard Kreissl im Interview über das geplante Sicherheitspaket des BMI.
Audio | Ö1, 16.Jan 2015
Wovor sich die Europäer fürchten
Auch wenn derzeit die Angst vor dem Terror Europa in Atem hält, so ist es vor allem die Sorge um die Stabilität des Finanzsektors, die den Kontinent bewegt und in allen Mitgliedsstaaten ganz oben auf der Liste steht. Das hat eine repräsentative Umfrage innerhalb der Union ergeben. Doch es gibt noch viele andere Ängste, etwa vor Kriminalität, Armut, Arbeitslosigkeit und Zuwanderung. Die Befürchtungen sind vielfältig und je nach Nation unterschiedlich ausgeprägt. Sie langfristig zu ergründen, hat sich das vor kurzem gegründete Wiener Zentrum für sozialwissenschaftliche Sicherheitsforschung (Vienna Center for Societal Security) zur Aufgabe gemacht. Vernetzt mit Partnerorganisationen in anderen europäischen Ländern - etwa in Großbritannien, Spanien, den Niederlanden und den skandinavischen Ländern - geht es auch darum, gemeinsame Lösungsansätze zu finden und Veränderungen festzustellen.
Video | RT Deutsch, 14.Jan 2015
Pariser Zwei-Klassen-Trauermarsch
Reinhard Kreissl im Interview über die Forderungen nach mehr Internetüberwachung nach den Terroranschlägen und das Internet als neuer Nebenschauplatz
Video | Cafe Puls, 13.Jan 2015
Terror: Europa im Visier
Europa im Visier des Terrors: Immer mehr Informationen deuten auf baldige Anschläge. Nach den blutigen Anschlägen von Paris spricht niemand mehr von Beruhigung. Laut Experten deuten derzeit etliche konkrete Hinweise auf eine noch größere Terror-Eskalation in naher Zukunft – das ergeben die Informationen der Geheimdienste. Auch in Österreich wird an allen Infrastruktur-Einrichtungen die Sicherheitsstufe erhöht. 192 gefährdete Gebäude hat das Innenministerium definiert.
Video | Cafe Puls, 13.Jan 2015
Terroranschlag auf “Charlie Hebdo”
Nach dem Attentat in Paris, bei dem zwölf Menschen gestorben sind, wird fieberhaft nach den Tätern gefahndet. Am Mittwoch stürmen zwei schwarz gekleidete Männer gegen 11:20 Uhr mit Kalaschnikows bewaffnet in das Gebäude der französischen Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" und schießen um sich. Dazu zu Gast im Studio: Reinhard Kreissl, Leiter Wiener Zentrum für Sicherheitsforschung.
Article | Futurezone.at, 13.Jan 2015
Ruf nach mehr Überwachung: “Politiker sind arme Schweine”
Mehr Überwachung nach den Anschlägen in Paris sei eine Sackgasse, sagt der Sicherheitsforscher Reinhard Kreissl. Die Politik solle stattdessen mehr Geld für Bildung ausgeben.
Article | Antennenpost.at, 22.Oct 2014
Neue Chance für den Volksgarten?
Nach dem von der Polizei behaupteten „Schlag gegen die Drogenszene“ im September nimmt sich nun ein privater Verein des Drogenproblems im Volksgarten unter Führung des früheren Stadtrats Werner Miedl an. Er will bei den sozialen Ursachen des Dealens ansetzen und das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen erhöhen. Zusammen mit dem Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie (IRKS) Wien wurde der DESSI-Prozess Graz gestartet. Es ist eine wissenschaftliche Methode um Probleme an bestimmten Orten, wie zum Beispiel dem Volksgarten, zu analysieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. In diesem Prozess ist völlig neu, dass Polizei, Behörden, Betroffene und NGOs zusammensitzen und man interdisziplinär nach neuen Wegen sucht.
Article | ORF.at, 08.Oct 2014
Grazer Verein will für mehr Sicherheit sorgen
Graz soll sicherer werden - bei einer neuen Sicherheitsoffensive fragt die Stadt aber nicht nur die Polizei, sondern auch die Bevölkerung. Schnittstelle ist der Verein „Sicher leben in Graz“, der am Mittwoch seine Arbeit aufnahm.
Article | OÖN, 03.Sep 2014
Streit um Videokameras: „Das ist fast wie ein Religionskrieg“
Fünf Prozent der Welser fühlen sich unsicher, besagt die 2013 durchgeführte Sicherheits-Befragung von Stadt und Polizei. Von 2500 Teilnehmern wollten nur 100 eine Videoüberwachung.
Article | Wels.at, 02.Sep 2014
DESSI-Prozess liefert wertvolle Erkenntnisse und Empfehlungen für öffentliche Sicherheit in Wels
Nunmehr offiziell auf dem Tisch liegen die Ergebnisse des sogenannten DESSI-Prozesses (Decision Support on Security Investment) für die Stadt Wels. In Zusammenarbeit mit dem renommierten Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie Wien (IKRS) hat die Stadt Wels als erste in Österreich einen derartigen Prozess durchlaufen. Kurz zusammen gefasst lauten die Ergebnisse und Empfehlungen folgendermaßen: Mehr Polizeipräsenz, Investitionen in Suchtprävention, erweiterte Zusammenarbeit mit Gastronomen und zumindest derzeit keine Videoüberwachung.
Article | Kurier, 03.Sep 2014
Videoüberwachung in Innenstadt: Experte und Polizei raten ab
An das Thema Sicherheit scheint in Wels derzeit offenbar kaum jemand sachlich herangehen zu können, ohne ins Visier politischer "Scharfschützen" zu geraten. Das musste am Dienstag auch Reinhard Kreissl, Leiter des Instituts für Rechts- und Kriminalsoziologie Wien (IRKS), erfahren. Als der renommierte Wissenschaftler den Abschlussbericht seiner umfassenden Analyse zur öffentlichen Sicherheit in Wels – des sogenannten DESSI-Prozesses (Decision Support on Security Investment) – präsentierte, kochten die Emotionen hoch.
Article | Kurier, 02.Aug 2014
Wiener Grätzel-Initiative wird zum Vorbild für Brüssel
Aus "Neighbourhood Watcher" gegen Einbrecher wird eine EU-weite Organisation. Die EU will diese Entwicklung erforschen. Am EU-Projekt "Überwachungsgesellschaft" ist auch das Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie in Wien unter der Leitung des Kriminalsoziologen Reinhard Kreissl beteiligt.
Article | APA, 30.Jul 2014
“Freund-Feind-Wagenburgmentalität”
Die Kritik am massiven Polizeiaufgebot riss auch zwei Tage nach der Räumung nicht ab. Der Einsatz sei "unverhältnismäßig, überzogen, der Aufwand schlichtweg zu hoch" gewesen, sagte Reinhard Kreissl, Leiter des Instituts für Rechts- und Kriminalsoziologie (IRKS) in Wien, der APA: APA |Der Standard | Die Presse | News | Heute | OÖN | Neues Volksblatt | Kleine Zeitung | ORF Wien | Vienna.at | Wiener Zeitung | Wirtschaftsblatt | Zeit im Bild
Article | Der Standard, 25.Jul 2014
Josef S. oder: Das Versagen der Politik
Im Fall Josef S. ist nicht nur die Rolle der Justiz beschämend, die sich der Suche nach einem beliebigen Sündenbock einfach anzuschließen scheint. Er zeigt auch das Grunddilemma einer politischen Kultur an, in der niemand mehr eine klare Position einnimmt.
Article | FM4, 26.Jun 2014
Österreich EU-Schlusslicht bei Datenschutzpraxis
Eine EU-weite Studie zum Auskunftsrecht über die eigenen Daten stellt Österreich ein schlechtes Zeugnis aus. Nur ein Drittel der Anfragen wurde demnach korrekt beantwortet.
Article | CORDIS, 27.Jun 2014
FORTRESS is developing Foresight Tools for Responding to cascading effects in a crisis
The main challenge in pan-European disaster management is dealing with inter-organisational and cross-border cascading effects. In order to meet this challenge, the European Commission has funded the FORTRESS project (FOResight Tools for REsponding to caScading effects) with a grant of over 3 Million euros under the 7th Framework Programme. FORTRESS is a three-year project that begun in April 2014.
Video | Puls 4, 16.Jul 2014
Gotteskrieger im Exklusiv-Interview
Sie kämpfen um zu sterben: Gotteskrieger heißen jene junge Männer, die in Kriegsgebiete reisen, um dort für einen Gottesstaat zu kämpfen. Laut dem österreichischen Verfassungsschutz befinden sich zurzeit 2000 Europäer in Syrien, 100 davon sind Österreicher. Bei uns im Studio der Soziologe Reinhard Kreissl, der auch den Verfassungsschutz berät.
Article | Der Standard, 04.Feb 2014
Zerschlagene Fensterscheiben sind die Kosten einer modernen Gesellschaft
Kriminalsoziologe Reinhard Kreissl übt Kritik am Polizeieinsatz bei den Anti-Akademikerball-Demos
Article | Der Standard, 07.Feb 2014
Da wird gleich von Gewalttätern geschrieben
Wo endet ziviler Ungehorsam, wo beginnt Gewalt, und welche Rolle spielt dabei die Polizei? Eine öffentliche Debatte über diese Themen habe Österreich bislang verschlafen, meint der Wiener Kriminalsoziologe Reinhard Kreissl
Article | FM4, 12.Feb 2014
EU-Drohnenprogramme werden ausgebaut
Der aktuelle Bericht der britischen Bürgerrechtsorganisation Statewatch kritisiert die als Forschungsförderung getarnte EU-Subventionspolitik für Rüstungskonzerne.
Audio | Ö1, 22.Apr 2014
Hotline gegen Radikalisierung geplant
eit Beginn der Syrien-Krise sollen bereits rund 80 Personen aus Österreich als Kämpfer in den Krieg gezogen sein, Tendenz: steigend. Das Innenministerium plant, eine "Deradikalisierungs-Hotline" einzurichten. Überlegt wird, diese Anlaufstelle bei der Polizei anzusiedeln.
Article | OÖ Nachrichten, 10.May 2014
Fußstreifen bewähren sich
Die Welser Polizisten sind seit Monaten verstärkt zu Fuß unterwegs. In einer Befragung von 15.000 Welsern kam der Wunsch nach mehr Polizeipräsenz im Stadtzentrum zum Ausdruck. Stadtpolizeikommandant Klaus Hübner erhöhte daraufhin die Anzahl der Fußstreifen und reduzierte jene der motorisierten Zivilstreifen. Die Befragung entstand mit Unterstützung der Stadt Wels und des Instituts für Rechts- und Kriminalsoziologie.
Article | Die Welt, 15.May 2014
Teenager mit einem Herz für al-Qaida
Vor einem Monat reisten Samra und Sabina aus Wien Richtung Syrien, angeblich, um dort für den Islam zu kämpfen. Der Fall der mutmaßlichen Jung-Dschihadistinnen scheint auch Behörden zu überfordern.
Article | Mein Bezirk, 15.May 2014
Wie (un)sicher ist Wels?
Wie (un)sicher ist Wels? Mit dieser Frage beschäftigen sich seit November 2013 die Stadt Wels, das Stadtpolizeikommando und das Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie. Grund dafür war der im Gemeinderat beschlossene DESSI-Prozess (Decision Support on Security Investment). Ziel ist es durch Befragungen und Workshops mehrere Lösungsansätze zu erarbeiten, zu analysieren und miteinander zu vergleichen.
Article | OÖ Nachrichten, 12.May 2014
Welser FPÖ rückt ab von ihrer strikten Forderung einer Videoüberwachung
Für Sicherheitssprecher Parzmayr ist die Kamera-Kontrolle kein unbedingtes Muss mehr.
Article | Die Presse, 08.May 2014
Gewalt: Wie unsicher ist Wien?
Schießereien, Attacken mit Eisenstangen und einem Schnitzelklopfer - Vorfälle wie diese lassen an der Sicherheit in Wien zweifeln. Ein Kriminalsoziologe gibt Entwarnung.
Article | Wiener Zeitung, 21.May 2014
Wiener “Draufhauereien”
Warum sich die Wiener Polizei bei Protesten nicht besser zu helfen weiß als mit Schlagstock und Pfefferspray.
Video | EU Parliament, 24.Sep 2013
Electronic Mass Surveillance of EU-Citizens
Reinhard Kreissl speaks at the Committee on Civil Liberties, Justice and Home Affairs of the European Parliament on "Electronic Mass Surveillance of EU-Citizens".
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.Institute.

_Mission Statement

The Vienna Centre for Societal Security (VICESSE) is a private non-profit research and consulting organisation, focussing on the analysis of a wide array of security issues in a broader societal context. Locating security problems and proposed solutions emerging at local, national and European levels in wider social and historical contexts VICESSE operates at the interface between science, technology, law and policy. Conceiving of security as a societal concept VICESSE strives to integrate and combine different analytical perspectives into a complex framework providing the basis for rigorous empirical and theoretical academic studies and pragmatic policy solutions alike. The VICESSE mission statement is to bring security back into society. This entails a dual task: linking contemporary security solutions to the everyday world of citizens and giving members of society a critical voice in security research.

_Team

PD Dr. Reinhard Kreissl
CEO
Kilian Klinger, MA, LLM
Researcher
Martin Kovanic, MA
Visiting Researcher / Kreisky Fellow
Norbert Leonhardmair, BA
Researcher
Dr. Lars Ostermeier
Senior Researcher
Dr. Meropi Tzanetakis
Senior Researcher
Roger von Laufenberg, BA
Researcher
Mag. Matthäus Vobruba
Researcher

_Careers

+ Unsolicited Application

VICESSE is a small multi-disciplinary team, with a strong focus on social research and theory. We invite applications from researchers, interested in interdisciplinary work with a background (post doc) in security studies, law, or science and technology studies. Working at VICESSE offers the opportunity to get involved in international and national projects and to develop career trajectories in academic and policy contexts.


.Research.

_Research fields

+ Decision Support for Security Investments

In the last decade investments in safeguarding the security of European citizens have increased dramatically. Decisions are seemingly immediate responses to specific security issues. They tend to be technology-driven and made behind closed doors. There is an urgent need for a decision support system which directs all processes that lead to decisions on security investment to be transparent and participatory, and that accounts for context and multi-dimensionality of society. Security investment includes a choice between different approaches to increasing security, and DESSI makes this choice transparent by understanding the nature of a threat and describing and evaluating the security investment alongside its alternatives. The alternatives are identified or developed in a participatory process, including experts and stakeholders.

+ Resilience & Surveillance Studies

Investigating the manifold effects surveillance has on citizens in democratic societies; and investigating options for increasing social, economic and institutional resilience are the focus of VICESSE in this research area. Looking into the social processes underlying surveillance, and the relationship between security and privacy, a wider social context is taken into consideration. Members of VICESSE have benn leading the European research project IRISS and were involved in the European research projects SURPRISE and ASSERT. Methodological approaches include, but are not limited to, case studies, interviews, questionnaires, action research, focus groups and citizen consultation meetings. The projects results are supporting a ‘balanced risk awareness’ and an informed public debate about the impact (surveillance) technologies have on society with regard to fundamental civil liberties.

+ Societal Impact of Security Research

Most security research takes technology as a starting point. Security problems are defined as issues to be solved by more and better technologies.  To understand the effects of security technology requires a broad approach, taking into account indirect and distant consequences of local technology solutions. We have developed a methodology to analyse the wider ramifications of security research in the course of European research project ASSERT. More details can be found on the project’s website. VICESSE offers guidance and advice to design security research projects from early design phase to implementation of results to provide for a privacy and data-protection friendly research process.

_Projects

  • FORMS | Forensic Marks Search
  • SKIN
  • INSPEC<sup>2</sup>T | Inspiring Citizens Participation for Enhanced Community Policing Actions
  • VIDRO | Virtual Drug Trafficking – A New Challenge in Combating Organized Crime
  • BITCRIME | Addressing and Preventing and Organized Financial Crime with Virtual Currencies
  • CRISP | Evaluation and Certification Schemes for Security Products
  • SURPRISE | Surveillance, Privacy and Security
  • SOURCE | Virtual centre of excellence for research support and coordination on societal security
  • FORTRESS | Foresight Tools for Responding to cascading effects in a crisis
  • ASSERT | Assessing Security Research: Tool and Methodologies to Measure Societal Impact

.Publications.

+ Project Reports: Warning on Crime: Country Profile Austria
Ostermeier, Lars/Kreissl, Reinhard, 2015

Project Warning on Crime (WOC) HOME/2012/ISEC/AGThe issues addressed by Project WOC   – lack of common legal rules among the Member States on the prevention of criminal infiltration in the legitimate economy, in particular in public works;– lack of common warning mechanisms among the Member States useful to identify the risks of criminal infiltration due […]

Project Warning on Crime (WOC) HOME/2012/ISEC/AG
The issues addressed by Project WOC

 

– lack of common legal rules among the Member States on the prevention of criminal infiltration in the legitimate economy, in particular in public works;
– lack of common warning mechanisms among the Member States useful to identify the risks of criminal infiltration due to weak legislation, administrative procedures, etc.;
– lack of a public debate among EU citizens on the risks related to the criminal infiltration in public work.

 

This profile contains information on the issue of criminal infiltration in public procurement in Member States.

Austria – Country Report

+ Working papers: Layperson and their perceptions of security: experiences from Austria and Slovakia
Kohner, Alena/Kovanic, Martin, 2016

Security can has become one of the most substantial issues discussed in our societies. This is to a large extent a result of political developments in the past years, such as globalization and the rise of terrorism. The purpose of this paper is to examine the way security is viewed and conceptualized by lay citizen […]

Security can has become one of the most substantial issues discussed in our societies. This is to a large extent a result of political developments in the past years, such as globalization and the rise of terrorism. The purpose of this paper is to examine the way security is viewed and conceptualized by lay citizen and to compare these with the traditional understanding of security in the political and media discourse. The research is based on the analysis of semi-structured qualitative interviews with the citizens of Slovakia and Austria, which were carried out in the first half of 2015. The main finding is that the concept of security – as viewed by the layperson – is rather broad and does not react to the existing physical threats. It is mixture of three streams of conceptualizations and expectations – threat-based, predictability of life paradigm and problem solving.

 

Download PDF

+ Articles: The Transparency Paradox
Tzanetakis, M., Kamphausen, G., Werse, B. & von Laufenberg, R., 2015

Building trust, resolving disputes and optimising logistics on conventional and online drugs markets   Background In recent years, marketplaces in the darknet emerged where vendors and customers can exchange illicit drugs and other goods on digital platforms by using hidden internet services. The main thesis of this paper is that in an online environment, different practices for […]

Building trust, resolving disputes and optimising logistics on conventional and online drugs markets

 

Background

In recent years, marketplaces in the darknet emerged where vendors and customers can exchange illicit drugs and other goods on digital platforms by using hidden internet services. The main thesis of this paper is that in an online environment, different practices for building trust and reputation emerge that stabilise market processes.

 

Methods

Qualitative and quantitative data from a recent German project on conventional (offline) small-scale drug dealing as well as qualitative case studies on four online vendors operating on Agora market are used to explore alternative practices for building trust and reputation. They also explore the use of violence and logistics established on cryptomarkets in comparison to traditional dealing. To analyse the data we applied qualitative content analyses.

 

Results

For conventional commercial illicit drug dealing on various kinds of markets, trust between buyer and seller is a crucial issue, often emphasized by restricting deals to well-known persons. While this typically includes face-to-face contact, the opposite is true with online drug trading. It is characteristic of cryptomarkets that the parties involved in a transaction know neither the personal identity nor the physical location of one another. This is realised by using aliases, anonymising software, and cryptocurrencies for payments. Violence typically only plays a role in traditional drug dealing, but mostly, if at all, just as a latent threat for potential rule-breakers. Processing a transaction anonymously includes escrow services for the buyers, which makes trading more reliable, although they cannot completely prevent scamming. Furthermore, online drug marketplaces usually offer a customer feedback system that allows customers to rate vendors and review products. A positive vendor feedback helps building reputation and trust in such an online environment. With regard to logistics, most conventional small-scale dealers restrict their acts of selling to private surroundings to avoid encounters with law enforcement. In cryptomarkets, the purchased drugs are delivered by traditional postal services, sometimes to false addresses or to someone else’s name to conceal the identity and address of the buyer.

 

Conclusion

On virtual drug markets practices of building trust, conflict resolution and logistics is constantly evolving. They offer improved security solutions on the one hand while on the other hand scamming and fraud seem to be widely used on both online and conventional drug markets.

 

Reference

Tzanetakis, M., Kamphausen, G., Werse, B. & von Laufenberg, R.: The transparency paradox. Building trust, resolving disputes and optimising logistics on conventional and online drugs markets, International Journal of Drug Policy, Special Issue ‘Drug Cryptomarkets’, DOI:  http://dx.doi.org/10.1016/j.drugpo.2015.12.010

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.Services.

+ Organisational Development

Organisational change in the context of law enforcement institutions is a complex process and in many respects different from governing change management processes in private enterprises. The members of VICESSE have ample experience with organisational development in the domains of police and security services and provide consulting services for the implementation of new organisational structures.

+ Support for Security Investment

DESSI (Decision Support System for Security Investment Decisions) provides a process and a decision support system to end users of security investments. The system gives insight into the pros and cons of specific security investments. It contributes to a transparent and participatory decision making that accounts for context and multi-dimensionality of society. It is useful for public authorities, developers of security solutions, commercial enterprises and for social organizations that VICESSE can assist using the DESSI tool to make a comprehensive assessment as an input to strategic discussions or public debate.

+ Privacy Impact Assessment

With the growth of electronic data-processing systems and the collection of personal data by different private and public actors privacy has become an issue in many different fields. PIA is a methodology to assess the privacy impact of systems and practices where person-related data are collected and processed. VICESSE is cooperating with the leading scholars and consulting experts in this field and offers comprehensive services for PIA.


.Contact.

VICESSE
Vienna Centre for Societal Security
[Wiener Zentrum für sozialwissenschaftliche Sicherheitsforschung]

Paulanergasse 4/8
1040 Vienna

+43 1 929 66 38
office@vicesse.eu